Aktuelles

Es gibt viel zu tun – packen wir´s an!

Ein Kurzüberblick über das was ansteht

Die Arbeit im Hilfswerk wird nicht

weniger – im Gegenteil. Das Team hat alle Hände voll zu tun, um Menschen in ganz unterschiedlichen Regionen der Welt, in denen Gewalt, Not und Armut herrscht, helfen zu können. Bis Mitte Mai hat das HDZ bereits Projekte im Wert von 250.000 Euro unterstützt und die Arbeit geht weiter. Oftmals sind es nur kleine Dinge, die geregelt werden müssen, dennoch sind sie mit zeitaufwändiger Bürokratie verbunden. Beispiel Burkina Faso: Im Januar hat das HDZ eine

Zahnstation, gut verpackt in einem Übersee-Container, in das afrikanische Land versandt. Dort wird sie demnächst von zwei HDZ-Monteuren mit Hilfe des SES aufgestellt. Nur für diesen Vorgang waren im Vorfeld zähe Verhandlungen und viel ehrenamtliche Schreibarbeit notwendig, um Kosten zu sparen und das Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Dem steht nun nichts mehr im Wege. Auch hier in Deutschland ist das HDZ in der Flüchtlingsarbeit tätig. So besucht eine ehrenamtliche HDZ-Mitarbeiterin regelmäßig das Flüchtlingslager Friedland bei Göttingen und hält Zahnprophylaxe-Seminare für Kinder und Mütter. In Münster hat das HDZ in ein

Auffangheim kindgerechte Möbel und Spielzeug für eine medizinische Erstuntersuchungsstation für Flüchtlingskinder geliefert. Hier, im “Kleiner Prinz”, werden Kinderbehandlungen, Impfungen etc. von einem Arzt und Mitglied des Lazarus-Ordens durchgeführt. Außerdem nimmt in Kürze eine Zahnstation in einer ehemaligen britischen Kaserne in Fallingbostel, die nun als

Flüchtlingsunterkunft dient, ihren Dienst auf. Auch ihre Einrichtung wurde überwiegend aus HDZ-Mitteln finanziert. Und während hierzulande die Flüchtlingshilfe noch auf Hochtouren läuft, werden

bereits in einem Auffanglager im Libanon nahe der syrischen Grenze mit Hilfe des HDZ Hygiene-Artikel verteilt. Mitte Juni steht dann ein ganz anderes Projekt im Fokus: das St. Louise-Hospital in Jerusalem. Dort übergibt das HDZ eine gespendete Kücheneinrichtung, damit auch weiterhin jüdische, muslimische und christliche Patienten mit Alterskrankheiten und im Palliativstadium versorgt werden können. Im Juli geht es dann nach Vietnam, wo das HDZ seit Jahren eine

Gastronomiefachschul unterstützt und jetzt eine neue Großbäckerei einweiht, die aus Spendenmitteln finanziert werden konnte. Dies ist nur ein kleiner Auszug aus unseren derzeitigen Aktivitäten. Für diese und viele weitere wichtige Projekte benötigen wir daher weiterhin dringend Ihre Unterstützung!

Mobile Gesundheitsstation erreicht Idomeni

DRK und HDZ unterstützen Griechenland bei der Versorgung der Flüchtlinge

Seit dem 01. Januar diesen Jahres haben über 130.000 Flüchtlinge den gefährlichen Seeweg über das Mittelmeer bewältigt und Griechenland erreicht. Dort suchen sie Schutz vor Krieg und Vertreibung. Täglich kommen weitere 1.300 Menschen hinzu – darunter auch viele Kinder und allein reisende Minderjährige. Etwa 12.000 - 14.000

Flüchtlinge halten sich derzeit im Auffang-lager nahe dem Grenzort Idomeni auf

und warten auf eine Weiterreise in andere Länder. Die Bilder des provisorischen

Zeltlagers, das immer mehr wächst und im Schlamm und Dreck zu versinken droht, gingen um die Welt, die Lage ist angespannt. Die Behörden arbeiten an einer Lösung in Form neuer Auffanglager, auch Umsetzungs- und Rückführungsmaßnahmen sind in Planung. Aber die Zeit läuft davon. Tausende von Flüchtlingen sind bereits ohne medizinische Versorgung. Das Deutsche Rote Kreuz verstärkt daher seine Nothilfeaktivitäten für die Menschen in Idomeni. Für einen Zeitraum von vier Monaten etabliert das DRK eine mobile Gesundheitsstation in der Region. Diese besteht aus drei Fahrzeugen mit medizinischem Gerät und Medikamenten, sowie Fachpersonal für die Versorgung der Menschen. Fahrzeuge und Helfer sind vor wenigen Tagen in Griechenland eingetroffen, die Behandlung der Patienten an den zwei naheliegenden Standorten in Nea Kavala und Cherso läuft bereits auf Hochtouren. Im zweiten Schritt ist die Verteilung lebensnotwendiger Hilfsgüter geplant. Das HDZ unterstützt diese wichtige Aktion mit 50.000 Euro Soforthilfe. Hierzu Dr. Klaus Winter: „Es ist die soziale Verantwortung gegenüber jedem Flüchtling, der uns begegnet, weil er wie wir ein Recht auf Würde hat. So denken wir erst recht als Ärzte in allem, was immer wir tun, an allen Orten, an die wir hingestellt werden, um jedem die notwendige medizinische Hilfe zu bringen.”

Ambitionierte Kochschüler und deutsche Standards

Erste Prüfungsrunde in der Gastronomiefachschule des HDZ in Vietnam

 „Lebe, um zu lernen. Lerne, um zu leben“. Dieses Sprichwort aus dem Volksmund beherzigen gerade 30 Auszubildende im

HDZ-Berufsbildungszentrum im vietnamesischen Ho Chi Minh City (Saigon). Die jungen Leute sind auf dem besten Weg, ihre Ausbildung als Koch/Köchin oder Restaurantfachmann/-frau erfolgreich abzuschließen. Den ersten Meilenstein – die Zwischenprüfung – haben am 18. Januar jedenfalls alle gemeistert. Die Prüfungsinhalte und das -verfahren orientierten sich an deutschen Standards. Die Prüfungsaufsicht lag in der Verantwortung der Kammer der deutschen Wirtschaft in Vietnam, die seit August 2014 mit den Salesianern Don Boscos kooperiert, die das Berufsbildungszentrum mit seiner Gastronomiefachschule leiten. Nach dem Abschluss erhalten die Auszubildenden ein international anerkanntes Zertifikat, das ihnen den Start in ein Berufsleben mit exzellenten Zukunftsperspektiven ermöglicht. In den Prüfungsausschüssen waren Fachleute mit langjährigen Erfahrungen in beiden Bereichen vertreten, darunter Vertreter internationaler Spitzenhotels wie beispielsweise des „Le Méridien Saigon“, oder des „Park Hyatt Saigon. Als prominenten Gast begrüßte das Berufsbildungszentrum an diesem Tag auch den Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, der Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft ist. Er wollte sich bei seinem Besuch in Vietnam auch ein Bild über die Arbeit der Salesianer Don Boscos machen und segnete die Auszubildenden nach bestandener Prüfung. Zum Abschluss des erfolgreichen Tages durften dann alle die Leckereien probieren, die die Nachwuchsköche im Rahmen ihrer Prüfung zubereitet hatte.

Mit einem "Koffer voller Hoffnung" in ein besseres Leben

HDZ unterstützt Flüchtlinge auf ganz besondere Art

Friedland – ein kleiner Ort unweit von Göttingen, ist seit den 50er Jahren ein Notaufnahme- und Übergangslager, das für 700 Flüchtlinge ausgelegt ist. Jetzt platzt es buchstäblich aus allen Nähten, denn es sind derzeit dort rund 4.500 Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und Irak untergebracht. Das HDZ hat daher im Wert von 12.000 Euro 150 Koffer an hier untergebrachte Familien gespendet. Mit Tüten und Kisten gingen sie los, um ein neues Leben zu beginnen. Nun sind sie besser ausgestattet. Schwangere Frauen, Familien mit kleinen Kindern und Kranke sollten die Trolleys bekommen und auf diese Weise symbolisch einen „Koffer voller Hoffnung“ aus Friedland mitnehmen, wenn sie das Lager wieder verlassen. Die Familien Mammo, Michitaryan, Astorian und Tapanyan waren die ersten, die von der Spende profitierten. Die Jüngste in der Gruppe war die winzige Anna: Vor wenigen Tagen wurde sie im Grenzdurchgangslager Friedland geboren.

Zweites Integrationszentrum für Sinti- und Roma-Kinder eröffnet

Erfolgreiches Pilot-Projekt in Rumänien geht in seine nächste Runde

Im September 2015 wurde ein weiteres Integrationszentrum in Satu Mare für

“Zigeunerkinder” eröffnet, nachdem bereits vor 6 Jahren das erste dieser Art in Carei

vom HDZ übergeben wurde. Hier haben  Roma- und Sinti-Kinder mit den einheimischen Dorfkindern eine Symbiose gefunden. Nicht nur Freizeitgestaltung, sondern auch gemeinsamer Schulbesuch und Berufsausbildung bringen 120 Kinder zueinander. Dabei werden nicht nur Pflichtübungen im täglichen Umgang und in der Hygiene trainiert, sondern auch indirekt den Eltern weitergegeben. Der anfangs sehr skeptische Dorf-Bürgermeister bringt inzwischen täglich eine Mahlzeit und lässt ebenfalls Wasser und Strom kostenlos fließen - schön, dass sich noch Menschen von Nächstenliebe infizieren lassen. Diese Hilfsaktion ist für das HDZ ein ganz besonderes Pilotprojekt, das in der politischen Umgebung große Beachtung findet. Zahlreiche Sozialpädagogen machen hier seit Jahren ihr Praktikum und Studium und schließen es mit einer Diplomarbeit ab.

Neues Zentrum für Kinderarbeiter in Indien

Mit Bildung der Arbeitshölle in den Ziegeleien entfliehen

Die Region Gulbara, im Norden des Bundesstaates Karnataka, gehört zu den heißesten Gegenden des Landes. Infolge der mageren Ernten und Dürrekatastrophen verdingen sich viele als Wanderarbeiter und ziehen dorthin, wo es Arbeit gibt. Vor allem sind es Ziegeleien und Zementfabriken, die den Menschen Hoffnung auf Lohn und Brot machen. Knapp zwei Euro bekommen die Arbeiter für 1.000 fertige Ziegel: ein Hungerlohn. Viele Eltern müssen sich Geld zu Wucherzinsen leihen, um ihre Familie zu ernähren. Die Schulden und die Schuldknechtschaft bringen sie nicht selten in die verzweifelte Lage, ihre Kinder „verkaufen“ zu müssen, um den Kredit abzubezahlen. Ein Kreislauf, der nur mit Hilfe von Bildung durchbrochen werden kann. In Bablad, am Stadtrand von Gulbarga, haben daher die Salesianer Don Boscos mithilfe der beiden Kooperationspartner, dem Hilfswerk Deutscher Zahnärzte und der Stiftung UNESCO, Bildung für Kinder in Not, ein neues Zentrum für Kinderarbeiter gebaut. Hier werden Jungen und Mädchen aufgenommen. Für die Wiedereingliederung in den regulären Schulbetrieb wurde eine sogenannte Brückenschule konzipiert. Auf dem großzügigen Gelände können sie zusammen spielen und Sport treiben und werden für einen normalen Schulbesuch fit gemacht. Sie können hier ein Stück verlorener Kindheit wiederentdecken und sich ein Stück Zukunft sichern.

Einsatz für Spaltkinder in Cajamarca

Reiseeindrücke aus Peru und Bolivien von Stefanie Huter

Das HDZ unterstützt seit langem die Deutsche Cleft Kinderhilfe und erhält daher regelmäßige Berichte über den Stand der einzelnen Projekte. Im September begleitete Stefanie Huter (Foto: rechts) von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Kinderhilfe einen

Operationseinsatz der peruanischen Partnerorganisation Qorito in der Minenstadt

Cajamarca. Lesen Sie wie sie die Arbeit der Ärzte erlebte, welche Einzelschicksale sie besonders bewegt haben und warum sie der Besuch motiviert

hat, sich noch mehr für Spaltkinder stark zu machen…

Einsatz für Spaltkinder in Cajamarca
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Erfolgreiche Prophylaxe-Schulungen auf den Philippinen

Mehr Kinder als geplant profitieren von der Zahnprophylaxe

Eine Verbesserung der Mundgesundheit von Kindern in der Dritten Welt ist eines der Ziele des HDZ. Die Stiftung unterstützt daher auch ein Zahnprophylaxeprogramm auf den Philippinen, das mit der Don Bosco Mission als Projektpartner umgesetzt wird. Im vergangenen Monat wurde das Projekt erneut auf seinen Erfolg überprüft und übertraf die Erwartungen der Projektverantwortlichen.

Ziel ist der Aufbau eines langfristigen zahnmedizinischen Programms, das zu einer Verbesserung der Zahngesundheit von Kinder auf den Philippinen führt. Hierfür werden 70 Frauen und Männer an sieben Standorten auf den Südphilippinen mit Hilfe von ehrenamtlichem Fachpersonal in zahnmedizinischen Behandlungs- und Prophylaxemaßnahmen geschult. Rund 1.400 Kindern und Jugendlichen sollte die Zahnprophylaxe zugute kommen, so die Projektplanung. Bis Anfang September konnte das Programm an sechs Standorten in Negros, Cebu und Davao erfolgreich durch Dr. Klaus de Cassan (HDZ) etabliert werden, 17 neue Volontäre wurden geschult. Bei den Freiwilligen handelt es sich um Männer und Frauen, die bereits in medizinischen Pflegeberufen tätig sind und sich Zusatzqualifikation in der Prophylaxe aneignen möchten. An den Projektstandorten finden regelmäßig Informationsveranstaltungen statt, in denen Kinder und Jugendliche die Bedeutung einer richtigen Zahnpflege erlernen sowie untersucht und behandelt werden. Von den Maßnahmen profitierten bereits 1.746 Kinder. Damit ist die im Vorfeld geplante Anzahl von Behandlungen bereits überschritten worden.

Die Hilfe muss weitergehen

BZÄK und HDZ ziehen erste Bilanz und bitten um weitere Unterstützung

Die Erdbeben im Frühjahr haben in Nepal mehr als 8.600 Menschen das Leben gekostet. Besonders schwer betroffen war und ist die Region um die Hauptstadt Kathmandu. Unterstützt von HDZ und BZÄK versorgen dort die Partner, die Salesianer Don Boscos, die Menschen mit Trinkwasser, Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Medikamenten und Decken und beteiligen sich am Wiederaufbau. Daher bitten BZÄK und HDZ darum, die Hilfe auch in den kommenden Wintermonaten nicht abreißen zu lassen, denn der Wiederaufbau wird noch viel Zeit benötigen. 

Zahnmobil versorgt Patienten in türkisch-syrischen Flüchtlingscamps

HDZ beteiligt sich an Ausstattung und Unterhalt der mobilen Praxis

In Syrien gab es vor dem Krieg ca. 25.000 Zahnärzte und damit eine gute zahnärztliche Versorgung. Dagegen ist die Lage heute katastrophal: Mehr als 60 Prozent der Ärzte und Zahnärzte sind aus dem Land geflohen. Die Kosten für zahnärztliche Materialien sind aufgrund von Inflation und unsicheren Transportwegen auf das Zehnfache gestiegen. Viele Patienten können sich einen Zahnarztbesuch schlichtweg nicht mehr leisten. Unter dem Motto „Wenn wir einem Kind die Schmerzen nehmen können, dann hat es sich gelohnt” wurde das Projekt “Zahnmobil für Syrien” von Dr. Mohammad Alkilzy, Mitarbeiter der Abteilung für Präventive Zahnmedizin und Kinderzahnheilkunde an der Universität Greifswald, ins Leben gerufen. Ziel ist es, den Menschen in den Flüchtlingscamps eine zahnmedizinische Grundversorgung anzubieten. Mitte April wurde das von verschiedenen Sponsoren ermöglichte Zahnmobil an die türkisch-syrische Grenze gefahren und stationiert. Von dort aus starten seitdem regelmäßig Fahrten in verschiedene Flüchtlingslager, in denen jetzt zahnärztliche Behandlungen sowie Kariesprävention mittels Instruktionen und Motivation zur Mundhygiene angeboten werden. Um das Zahnmobil im Dauereinsatz zu halten, müssen jedoch die laufenden Kosten in Höhe von ca. 1.500 Euro monatlich beglichen werden. Daher sind weitere Spendengelder dringend erforderlich.

Wenn die Chance auf ein glückliches Leben von einer OP abhängt

HDZ unterstützt die Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V. erneut mit 20.000 €

Die Deutsche Cleft Kinderhilfe

e.V. hat es sich seit langem zur Aufgabe gemacht, die chirurgische Versorgung von Kindern und Jugendlichen aus armen Verhältnissen zu ermöglichen, die mit

Lippen-Kiefer-Gaumenspalten gezeichnet sind. Die Patienten stammen meist aus entlegenen Regionen Boliviens. Unbehandelt haben diese Kinder kaum eine Chance im Leben. Schwerwiegend sind die funktionalen Defizite, wie Trink- und Schluckstörungen, oftmals sind auch die Gehör- und Sprachentwicklung beeinträchtigt. Die Folgen sind Unter- bzw. Mangelernährung, schwere Gehördefizite und Sprachbehinderungen. Aufgrund ihrer Missbildung werden die Kinder von den Eltern vor der Öffentlichkeit häufig versteckt, oder im schlimmsten Fall sogar ausgesetzt. Die Operationen werden in entlegenen Provinzkrankenhäusern von Dr. Mario Villalba durchgeführt. Vorab informiert er mit Hilfe von Plakaten die Bevölkerung über die Termine der kostenlosen OPs. Im Förderzeitraum von Juli 2015 bis Juli 2016 wird das Chirurgenteam etwa 100 OPs durchführen, sowie 60 Operationen von Dr. Alberto Bardales. Auch die kleine Maelna Sauza konnte dieses Jahr erfolgreich operiert werden. Von der schlimmen Missbildung ist heute so gut wie nichts mehr zu sehen. Damit vielen anderen Kindern auch dieses Glück beschert wird, unterstützt das HDZ seit Jahren die Dt. Cleft Kinderhilfe. Mit finanzieller Unterstützung in Höhe von 20.000 Euro ist und bleibt das HDZ der wichtigste Förderer in Bolivien.

Prävention wird groß geschrieben

HDZ – Zahnprophylaxe in Buenos Aires läuft weiter

Das HDZ praktiziert sein

zahnärztliches Präventionsprogramm auch in Argentinien. Zusammen mit Apotheker ohne Grenzen e.V. wird diese Arbeit in den Slums von Buenos Aires von der Apothekerin Frau Dr. Carina Vetye-Maler intensiv umgesetzt. In einem Schreiben berichtet sie, welche Maßnahmen für 2015 vorgesehen sind.

Stromversorgung mit Hindernissen im Himalaya

HDZ unterstützt Installation von Solaranlagen in Nordindien    

Der Ort Linghshed im nordindischen Ladakh

liegt zwischen den Gebirgsketten des Himalaya und des Karakorum auf fast 5000m Höhe. Seit Jahren sind die „Ladakhpartners-Partnership Local Doctors“ dort zahnmedizinisch tätig. Sie arbeiten eng mit Naturheilern (Amchis) zusammen, vermitteln ihnen Grundwissen und zeigen ihnen wichtige zahnmedizinische Handgriffe. Auch das HDZ ist dort aktiv. Gemeinsam bemühen sich die Partner auch um eine Verbesserung der Infrastruktur und Lebensbedingungen in der abgelegenen Hochgebirgsregion. Diese ist dringend notwendig, um einer weiteren Abwanderung der Menschen vorzubeugen. Doch jedes Projekt stellt eine Herausforderung dar. Allen Widrigkeiten zum Trotz ist es aber erst kürzlich wieder gelungen, ein Projekt erfolgreich zu realisieren: Die Amchiklinik in Linghsed sollte mit einer 1,5 KW Solaranlage und das Lingshed School Hostel mit einer 5,5 KW Anlage versorgt werden. Die Anlage wurde in Leh gekauft und musste bis nach Linghshed transportiert werden. Bis zum Skupa la Pass war die Straßentrasse mit dem Auto befahrbar, doch der restliche Weg war nur mit Hilfe eines Pferde-Wagens zu meistern. Problem war jedoch, dass die Flüssigbatterien zu schwer für einen Pferdetransport waren. So wurde die Säure kurzerhand in Kanister umgefüllt und separat transportiert. In einem Tagesmarsch brachten die Pferde die wertvolle Fracht schließlich unbeschadet an ihr Ziel. Schüler, Lehrer und Klinikpersonal waren begeistert und unendlich dankbar für diese kleine Verbesserung der Lebensqualität. Das Leuchten der Lichter in Linghsed hat aber auch einen symbolischen Wert.

Ausbildung statt Abschiebung

HDZ unterstützt junge Flüchtlinge bei ihrem Neuanfang in Deutschland

Wer aus Furcht vor Kriegen, Armut oder politischer Verfolgung nach Deutschland flüchtet, landet meist erst einmal in einer der vielen Flüchtlingsunterkünfte. Dort ist das Leben zwar sicher, aber keineswegs leicht. Vor allem junge Menschen leiden sehr in den Notunterkünften. Es gelingt ihnen nur schwer, in Deutschland Fuß zu fassen, die Sprache zu lernen, eine Ausbildung zu machen, oder Kontakte mit gleichaltrigen Deutschen zu knüpfen. Der Verein AsA hat sich diesem Problem angenommen. Unter dem Motto: „Ausbildung statt Abschiebung“ leitet Ehrenvorsitzender Pater Karl Oerder gemeinsam mit Geschäftsstellenleiterin, Carmen Martinez Valdes und den Vorstandsmitgliedern Karin Ahrens, Astrid Krampe und Sabine Torke den Verein. Ziel ist es, den Flüchtlingen nicht nur dabei zu helfen, „anzukommen“, sondern auch „angenommen zu werden“. Nur so ist eine langfristige Integration möglich. Das HDZ unterstützt den Verein seit Jahren, um den Jugendlichen den Start in ein neues Leben zu erleichtern. Wie wichtig diese Hilfe ist, zeigt der Kommentar eines jungen Flüchtlings. Waseem Daulatzai ist als Minderjähriger vor zweieinhalb Jahren aus Afghanistan eingereist. Er sagt, er komme aus einem Land, in dem sich Muslime gegenseitig umbringen. Nun sei er bei AsA in Bonn angekommen und hier auf Menschen getroffen, die in einem christlichen Land im Sinne des Islam anderen Menschen helfen. Diese Worte haben die Verantwortlichen des Vereins und auch Dr. Klaus Winter sehr nachdenklich und betroffen gemacht.

Häuser für die “Armen vom Kanal” sind bezugsfertig

HDZ und Gawad Kalinga e.V. unterstützen Dorfbauprojekt in Zusammenarbeit mit der Ateneo de Manila-Universität auf den Philippinen

Romelle Navarro gehört zu denjenigen fünf Familien, die es geschafft haben – er ist jetzt Hausbesitzer. Bisher lebte er in einer Notunterkunft an einem Bewässerungskanal in der philippinischen Stadt Cabiao. Eigentlich ist er Farmer, besitzt aber kein eigenes Land. Seine Frau und die zwei Kinder hielt er bisher mit Gelegenheitsjobs über Wasser, so wie es die meisten der 75 Familien vom Kanal tun. Seit 2013 sind sie jedoch Teil eines Projekts, dessen erste Schritte jetzt mit finanzieller Unterstützung des HDZ und des Vereins Gawad Kalinga e.V. in Zusammenarbeit mit der Ateneo-Universität erfolgreich realisiert werden konnte. Langfristiges Ziel ist es, ein weiteres Gawad-Kalinga-Dorf zu errichten und alle Familien vom Kanal dorthin umzusiedeln. Die Bürgermeisterin des Dorfes, Mayor Congco, stellte für das Projekt ein Grundstück zur Verfügung. Örtlicher Projektträger und Hauptsponsor ist die Ateneo de Manila-Universität. Daneben unterstützen das HDZ und der gemeinnützige Verein Gawad Kalinga e.V. von Cornelia und Peter Scheid das Projekt. Derzeit ist der Bau von 14 Häusern geplant, an deren Finanzierung sich das HDZ mit 14.000 € beteiligte. Um in dem GK-Dorf ein eigenes Haus zu erhalten und von den sozialen Strukturen und umfassende Resozialisierungsmaßnahmen profitieren zu können, müssen die Familien aber zuvor 100 Arbeitstage Eigenleistung erbringen. Auf diese Weise greift das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ und die Wirkung ist nachhaltig. Fünf Familien haben diese Aufgabe bereits bewältigt und durften im Dezember ihre eigenen vier Wände beziehen. Die farbenfrohen, 30qm großen, zweistöckigen Häuser sind ein Symbol für den Neuanfang und ein besseres Leben. Freude und Stolz bei der feierlichen Schlüsselübergabe waren daher riesengroß.