Bangladesch

Projekt: Nothilfe Zyklon Bangladesch 2007

Projektpartner: HOPE 87 (Partnerorganisation von "Jugend Eine Welt Österreich"), Jugend Dritte Welt / Don Bosco Mission

Zielgruppe: Am 15. November 2007 traf der Zyklon Sidr mit 240 km/Stunde die südliche Region von Bangladesh. Mehr als 3.000 Tote, über 1 Million Menschen in den Distrikten Bagerhat, Barguna, Pirujpur und Barisal obdachlos.

Ziele des Projekts:

  • Den obdachlos gewordenen Menschen Unterkünfte zur Verfügung zu stellen.
  • Erkältungskrankheiten durch die Bereitstellung von Decken vorzubeugen.
  • Landwirtschaftliches Gerät und Saatgut für die betroffenen Bauern zur Verfügung zu stellen.
  • Kinder mit Büchern und didaktischem Material zu versorgen.

Maßnahmen:

  • 120 Einraum-Unterkünfte mit separaten Toiletten wurden errichtet und den Bedürftigsten zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurden dieser Zielgruppe auch Hygienepakete ausgehändigt mit Eimer, Seife, Desinfektionsmittel, Zahnputzpuder, Handtüchern und Kämmen. Ein Experte führe Schulungen in der Pflege der Latrinen und der Bereitung von sauberem Trinkwasser durch. 712 Personen nahmen an diesen Trainingsmaßnahmen teil.
  • Es wurden 475 Decken, besonders für alte Menschen und Kinder ausgeteilt.
  • Nach Interviews mit Betroffenen und angesichts der Appelle der lokalen Behörden wurde eine Studie über den Bedarf in der Landwirtschaft durchgeführt. 4 Bauerngruppen wurden organisiert und jeweils mit Geräten wir Pflügen, Bewässerungsmaschinen und Sprühmaschinen ausgestattet. Die Bauern wurden in der Handhabung und Wartung dieser Geräte unterwiesen und stellten diese Geräte weiteren bedürftigen Bauern zur Verfügung. So konnte die Ernährung von 56 Familien im Jahre 2008 und in den folgenden Jahren sicher gestellt werden.
  • 250 Kinder wurden mit didaktischem Material versorgt, da Schulbücher und anderes Material von Grundschülern im Zyklon zerstört worden war. Jeder Schüler erhielt eine Schultasche mit Schreibutensilien, Stiften, Lunch-Box und ein Regenschirm.

Die gesamten Maßnahmen wurden koordiniert und mit anderen NGOs und Behörden abgesprochen, um Doppelungen zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Hilfe auch die wirklich Bedürftigen erreichte.