Bolivien

Projekt: Operationen für Spaltkinder

  • Projektpartner: Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V., Freiburg
  • Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und einzelne nicht versorgte Erwachsene mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten in Bolivien, die aus abgelegenen, armen Verhältnissen stammen. 
  • Ziele des Projekts: Durchführung von Operationen in abgelegenen Regionen Boliviens zumeist in Provinzkrankenhäusern. Dies wird realisiert über Operationskampagnen, die Dr. Mario Villalba organisiert. Dr. Mario Villalba gründet die NGO „Proyecto Cleft Bolivia Amar y Sanar” zum Zweck einer großen Kontinuität der Durchführung von Operationen in abgelegenen Regionen Boliviens, zur Ausbildung weiterer Chirurgen und zur Entwicklung eines umfassenderen Angebots der Versorgung betroffener Patienten hinsichtlich Nachsorge und Folgebehandlungen. 
Bericht der Deutschen Cleft Kinderhilfe e.V. an die Stiftung HDZ über Projekte in Bolivien und Peru im Jahre 2015
Reisebericht von Stefanie Huter
Peru.pdf
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Bericht der Deutschen Cleft Kinderhilfe e.V. für die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) Förderung von Operationen in Bolivien im Jahr 2013
Bolivien_Cleft Kinderhilfe.pdf
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Bericht der Deutschen Cleft Kinderhilfe e.V. für die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) Förderung von Operationen in Bolivien im Jahr 2011
Bericht Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V._
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Projekt: Straßenkinderprogramm Santa Cruz / Granja Moglia

  • Projektpartner: Don Bosco Mission
  • Zielgruppe: Jugendliche, die schon eine Zeitlang auf der Straße leben, aber die Absicht bekundet haben, ein neues Leben zu beginnen.
  • Ziele des Projekts: Aufnahme von Jugendlichen von der Straße oder in Risikosituationen, Angebot eines sicheren und gut durchstrukturierten Lebensrahmens,
    medizinische und und therapeutische Betreuung, möglichst Rückführung in die Herkunftsfamilie
  • Maßnahmen: Bau eines 700 qm umfassenden Gebäudes mit drei Schlafsälen, zwei Aufenthaltsräumen, Speisesaal, Büro und Wohnräumen für Erzieher und Sozialarbeiter

Phasen des Straßenkinderprogramms

  1. Techno Pinardi - Nachtschlafstelle
  2. Mano Amiga - Krisenzentrum
  3. Hogar Don Bosco - Wohnheim und Schule
  4. Albergue M. Magone
  5. Barrio Juvenil Don Bosco - letzte Phase / Selbstständigkeit
  6. Granja Moglia / Rehabilitierungsphase

Das Projekt Granja Moglia soll eine zusätzliche Phase darstellen, in der Jugendliche auf dem Gelände der Landwirtschaftsschule Muyurina in Montero, eine Autostunde von Santa Cruz entfernt, in Krisensituationen oder während eines Drogenentzugs, vorübergehend in der Landwirtschaft arbeiten und auch die Chance haben werden, eine landwirtschaftliche Ausbildung zu durchlaufen. Diese Phase wurde durch das HDZ finanziert und wird bis September 2002 fertig gestellt.

Es sind Schlafsäle, Gemeinschaftsräume und Unterrichtsräume vorgesehen für bis zu 35 Jugendlichen. Das Baugelände liegt auf dem Gelände der Landwirtschaftsschule Muyurina, die ein Teil ihres Territoriums auch zu Bauzwecken für Siedler aus Montero zur Verfügung stellen wird. Da das Baugelände noch nicht erschlossen war, und die Stadt die Bauerlaubnis über längere Zeit verzögert hat, konnten erst jetzt die notwendigen Infrastrukturen geschaffen werden: Elektroleitungen, Wasserleitung, Abwasserleitungen etc.


Die Ausbilder für das Projekt Granja Moglia sollen zum Teil aus der Landwirtschaftsschule Muyurina kommen, junge Leute, die bereits an der Universität studieren und ein Praktikum machen sollen. Es wurde auch schon ein Erzieher für die Arbeit in Granja Moglia angestellt. Außerdem möchte man eine Familie auf dem Gelände unterbringen, die die Jugendlichen begleitet. Man sieht die ganze Einrichtung und auch die Ausbildung in den landwirtschaftlichen Bereichen eher als eine therapeutische Maßnahme. In einer Vorstufe sind jetzt schon 5 junge Leute aus Santa Cruz in der Landwirtschaftsschule San Jose (Pfarrei San Carlos) untergebracht. Allerdings geht dies nicht ohne Spannungen ab, da die jungen Leute von der Stadt vollkommen andere Lebensweisen mitbringen, als die Jugendlichen vom Land.
Andererseits haben schon einige der Jugendlichen entdeckt, dass es ihnen auf dem Lande besser geht und dass sie großes Interesse für landwirtschaftliche Arbeiten haben. Die Landwirtschaftsschule San Jose hat Kapazitäten frei, da auch auf dem Lande größeres Interesse zur Ablegung des Abiturs besteht, als zur Ablegung einer beruflichen Ausbildung.