Brasilien

Neue Arbeitsräume für Kinderzentrum in Sao Joao de Chapada

In dem Kinderzentrum in Sao Joao de Chapada freuen sich die Jugendlichen auf die Arbeit in neuen Räumen. Einige lernen Kochen und Backen, andere üben sich am Umgang mit dem PC, wieder andere lauschen einem Vortrag von Pater Cyzo Assis Lima. Durch die erworbenen Qualifikationen verbessern sich ihre Chancen, später einen Arbeitsplatz zu finden. Das HDZ hat die Fertigstellung der Räume mit ermöglicht. Den Abschlussbericht dieses Projekts finden Sie weiter unten als pdf.-Datei.

Fotodokumentation der neuen Räume
2013-FotodokuNB..pdf
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Finaler Projektbericht über die Fertigstellung der neuen Räume
2013-AbschlussberichtBaum.pdf
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Projekt: Bau Kinderzentrum Pater Romano Merten, São João, Minas Gerais / Diamantina

  • Projektpartner: Instituto Humanitas Fraternidade im Auftrag der Ordensgemeinschaft „Fraternidade Palavra e Missao", São João
  • Zielgruppe: 106 Jugendliche im Alter von 13 bis 20 Jahren. Alle leben unterhalb der Armutsgrenze und haben keinerlei Chancen, eine berufliche Förderung zu bekommen.
  • Ziele des Projekts: In Verbindung mit der ortsansässigen Schule sollen im neuen Projekt diese Jugendlichen in kleinen Werkstätten Hilfestellung bekommen, damit sie fähig werden, ins Berufsleben einzusteigen. Ein weiteres Ziel ist, den Jugendlichen eine Lebenskultur zu vermitteln, die sich an sozialen, familiären und ethischen Werten ausrichtet.
  • Maßnahmen: Finanzielle Unterstützung zum Erweiterungsbau des Kinder- und Jugendzentrums. Der Projektträger selbst verfügt über keinerlei Eigenmittel.
Juni 2012 | Gesamtbericht 1999-2012: Kinderzentrum Pater Romano Merten in São João da Chapada
2012-GesamtberichtMG..pdf
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31.01.2012 | Bericht: Die Entwicklung des Kinderzentrums in Joao de Chapada / Minas Gerais
2012-MGEntwicklungBau.pdf
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Projekt: Erweiterungsbau Gemeinschaftsküche, Kaingang-Indianerdorf in Irai

  • Projektpartner: Resonanzprojekt Straßenkinder e.V. Bonn, Schwester Aurelia Illy
  • Zielgruppe: 80 hungernde Kinder der Kaingang-Indianer
  • Ziele des Projekts: Küche und Speisesaal, Mahlzeiten, Lebenshilfe und alles für eine gesunde Entwicklung
  • Maßnahmen: Neubau Armenküche und Sozialbau

"Schöne Begegnungen wurden uns auch im Indianerdorf der Kaingang in Irai geschenkt. Hätten Sie, lb. Herr Dr. Winter es durch Ihre Organisation nicht möglich gemacht, hier ein Haus für bedürftige Kinder zu bauen - was wäre aus den Kindern einzelner Indio-Familien geworden? Ich kann es mir nicht ausmalen! Als wir im Jahre 2002 die Sorge für diese Menschen übernahmen, waren 35 Kleinkinder am Verhungern. Seit wir dort im Dorf täglich für ganz bedürftige Kinder und Jugendliche sorgen, ist kein Kind mehr vor Hunger gestorben. Das ist doch eine wunderbare Bilanz, nicht wahr? Insgesamt erhalten momentan 60 Indianerkinder eine Grundversorgung. Ich mußte lachen, als ich erlebte, wie die Kinder nach dem Schulunterricht in der eigenen Dorfschule zum Mittagessen zu uns kamen. Es waren der Zahl nach nicht "nur" 60 Kinder, sondern sicher 80 und mehr. Wer Hunger hat und daheim nichts bekommen kann, kommt einfach mit ins Kinderzentrum. Und wer würde es übers Herz bringen, die Kinder weg zu schicken? Wir hatten ein Gespräch mit dem Häuptling und seinem Rat. Mit so viel Ehrfurcht dankten sie allen Menschen in Deutschland, die ihnen helfen. Das von Ihrer Organisation gebaute Zentrum ist ein Mittelpunkt im Indianerdorf. Ein internationales Zeichen der wahren Liebe, wie uns die Indianer sagten!" Brief Schwester Aurelia Illy, 2005

Projekt: Erweiterungsbau für das Kinderzentrum Talitha Kum, São Leopoldo

  • Projektpartner: Resonanzprojekt Straßenkinder e.V. Bonn, Schwester Aurelia Illy
  • Zielgruppe: Kinder und Jugendliche des Kinderzentrums Talitha Kum
  • Ziele des Projekts: Qualifizierte Sozialbetreuung von mehr als 300 Kinder und Jugendliche
  • Maßnahmen: Bau des Sozialbaus

"Schon morgens ab 7.30 Uhr beginnt das Leben in den praktisch eingerichteten, hellen Räumen. Momentan werden 173 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 - 17 Jahren im Kinderzentrum betreut. Das Mittagessen muß in 4 Gruppen eingenommen werden. Aber da helfen die verschiedenen Schulschlusszeiten, um alle Kinder in der Mittagszeit zufrieden zu stellen. Die Kinder machen alle einen sehr glücklichen und gesunden Eindruck. Was mich freut ist auch die Tatsache, daß insgesamt 23 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Tag für Tag im Kinderzentrum mitarbeiten." Brief Schwester Aurelia Illy, 2005

Weitere Informationen: www.ccitalithakum.com.br 

Projekt: "Immer wachsen" - Bau einer Mehrzweckhalle im Jugendzentrum, Santa Cruz do Sul

  • Projektpartner: Resonanzprojekt Straßenkinder e.V. Bonn, Schwester Aurelia Illy
  • Zielgruppe: Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahrenaus den ärmsten Stadtteilen von Santa Cruz do Sul, Voraussetzung: nebenbei weiter zur Schule gehen
  • Ziele des Projekts: Teilnahme an Aktivitäten aus Sport, Kultur, Freizeit und Spiritualität (Dauer: 2-4 Jahre)
  • Maßnahmen: Bau einer Mehrzweckhalle im Jugendzentrum

Die Jugendlichen finden nachdem Projekten Arbeit in Firmen der Region und Einzelhandelsgeschäften der Stadt, z.B. als Bäcker, Kassierer im Supermarkt, Arbeiter an Tankstellen, Elektriker, Rohrleger, Bauangestellte, Verkäufer, oder werden Profi-Fußballspieler. Zehn junge Leute haben bei der Friedensmission der Vereinten Nationen durch die brasilianische Regierung in Haiti gedient. Alle ehemaligen Jugendlichen besuchen das Projekt gerne wieder, haben keinerlei Polizeianzeigen mehr und bleiben von Gewalt verschont.

2010-Projekt-Immer-Wachsen.pdf
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"Sehr interessiert hat mich natürlich der Baufortschritt der Mehrzweckhalle in Santa Cruz do Sul, die z.Z. ebenfalls durch die großartige und wohlwollende finanzielle Unterstützung des Hilfsfonds der Deutschen Zahnärzte unter Ihrer Verantwortung, lb. Herr Dr. Winter, gebaut wird. Der Rohbau war im Monat Mai fast fertig gestellt. Es ist ein gut gelungener Zweckbau, der für die physische und psychische Entwicklung der Kinder und Jugendlichen eine bedeutsame Rolle spielen wird." Brief Schwester Aurelia Illy, 2005

Bericht Schwester Aurelia Illy 12/2007
Brasielien_2008.doc
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