Kolumbien

Projekt: Bau eines Gesundheitszentrum, Amagá

Projektebeschreibung:

 

Zielgruppe: ärmste Bevölkerungsschicht in Amagá, Kinder und Jugendliche der Jugendzentren in Amagá und Angelópolis

Ziele des Projekts: Ernährungsprogramme gegen die Unterernährung, medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen, Eröffnung des Services mit einer Allgemeinärztin, einer Zahnärztin und einer Ernährungsberaterin, Vorsorgeprogramme für Kinder, Erzieher und Familien

Maßnahmen: 

  • 20 Vorsorgeprogramme in Ernährung: 4 Kurse mit Kindern und Jugendlichen in Amagá und Angelópolis, 2 Kurse mit den Erziehern, 2 Kurse mit den für die Speisezubereitung zuständigen Frauen des Speisesaals, 2 Kurse mit den Familien der Kinder
  • Allgemeinmedizin: Insgesamt wurden 245 Kinder und Jugendliche der Jugendzentren in Amagá und Angelópolis und 40 Kinder, die in den Werkstätten ausgebildet werden, versorgt. Es wurden 1416 ärztliche Untersuchungen, 61 Weiterleitungen an Zentren 2. und 3. Grades und 142 Behandlungen vorgenommen. Die häufigsten Diagnosen waren Parasitenbefall, Infekte der oberen Luftwege, Verstauchungen und Prellungen, Migräne, Gicht, Skabies, Unterernährung, grippale Infekte, Asthma
  • Zahnmedizin: Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden 245 Kinder und Jugendliche behandelt. Es erfolgten 598 reguläre Termine, 24 Notfälle, 158 halbjährliche Untersuchungen und 1772 zahnärztliche Behandlungen. Die häufigsten Diagnosen waren: Karieserkrankungen, Zahnfleischentzündungen (Gingivitis), Nekrosen der Zahnpulpa, Zahnverletzungen, Erkrankungen des Zahnschmelzes, Pulpitis irreversibel, Pulpitis reversibel, partielle Zahnlosigkeit, Bruximus (Knirschen)
  • Vorsorgeprogramme: 6 Kurse für Kinder und Jugendliche, 9 Kurse für Erzieher, 5 Kurse mit den Familien, Unterricht und Vorträge hinsichtlich der Erkennung und Behandlung von Allgemeinerkrankungen, sexueller Belästigung und Zahnpflege, Vorführung von Erziehungs- und Vorsorgevideos in den Themenbereichen der Geburtenkontrolle, der Medikamentenabhängigkeit, der Vorbeugung von Geschlechtskrankheiten und der Bewusstseinsbildung.

Projekt: Fahrzeug für Leprakolonie, Agua Dios

Projektbeschreibung: 

Die Variara-Schwestern betreuen in Agua de Dios seit 1942 die hier lebenden Leprakranken mit ihren Angehörigen. Sie unterhalten dort unter anderem auch eine kleine landwirtschaftliche Produktion für 130 Mädchen und junge Frauen. Diese lernen so ein selbst verantwortetes Leben und die Sorge um den eigenen Lebensunterhalt in würdiger Form. 

Die landwirtschaftlichen Produkte - Gemüse, Bananen und Zitrusfrüchte - konnten bisher erfolgreich auf dem Markt verkauft werden. Der alte Chevrolet, der für den Transport der Produkte zum Markt verwendet wurde, ist nicht mehr fahrtauglich: ein neues Fahrzeug war der Wunsch der Betroffenen.

Ziel ist es, gerade den jungen Frauen und Mädchen auch weiterhin eine gute und an die Gegebenheiten angepasste Ausbildung zuteil werden zu lassen. Dies ermöglicht ihnen eine berufliche Perspektive und indirekt profitieren auch die Angehörigen aus dieser Leprakolonie in Agua Dios davon.