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Schutzlos ausgeliefert! Slumbewohner kämpfen gegen Covid-19 und Hunger

Indien wurde von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Einer der Gründe liegt in dem schlechten Gesundheitswesen, ein anderer in der bitteren Armut von großen Teilen der Bevölkerung. Mehr als 400.000 Neuinfektionen werden täglich gemeldet, viele Krankenhäuser sind überlastet und müssen Erkrankte abweisen. Die Bilder von Menschen, die vor den Kliniken um Luft ringen, Sauerstoffflaschen stehlen und um Beatmungsgeräte kämpfen, gingen um die Welt.

 

Die Salesianer Don Boscos – eine Partnerorganisation des HDZ – hat daher um finanzielle Hilfe in Höhe von rund 25.000 Euro gebeten, um Hilfspakete für 1.700 marginalisierte Familien mit positiv getesteten Familienmitgliedern finanzieren zu können, die in einem der 18 Slums von Delhi leben. Insgesamt sollen etwa 8.500 Menschen von dem Projekt profitieren.

Ziel ist es, Lebensmittel, Hygieneartikeln und medizinischen Hilfsgüter an die Betroffenen zu verteilen, um sie zum einen vor dem verhungern zu bewahren und zum anderen vor einem schweren Krankheitsverlauf zu schützen.

 

Alle Slumbewohner leben auf engstem Raum, ohne fließendes Wasser und Strom zusammen. Sie haben kaum Möglichkeiten, sich vor einer Ansteckung zu schützen, wenn ein Familienmitglied an Covid-19 erkrankt. Zudem sind sie aufgrund von Mangel- und Unterernährung anfälliger für einen schweren Krankheitsverlauf. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel haben sie zudem nicht die Möglichkeit, ins Krankenhaus zu gehen, oder einen Arzt aufzusuchen.

 

Das HDZ hat seine Hilfe zugesichert, so dass das Projekt zeitnah starten kann.

Die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) steht unter der Schirmherrschaft von

unter dem Patronat von

und ist Mitglied der

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Zustiftung

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