Aktuelles


Zyclon beschädigt Schule und tötet zwei Schüler

Partneroragnsation des HDZ in Zimbabwe berichtet von den schrecklichen Ereignissen

April 2019: Wie schwer der Zyclon IDAI auch die Region um Harare, Zimbabwe, getroffen hat, berichtet die Dominikaner-Schwester Ferrara Weinzierl, die in der Charles Lwanga Schule, einem katholischen College, tätig ist, und seit Jahren in gutem Kontakt zu Dr. Klaus Winter steht. Umso tiefer berührte es das HDZ-Team, zu hören, dass 2 Schüler bei dem verheerenden Wirbelsturm durch einen Felsbrocken getötet worden sind und viele andere schwere Traumata erlitten haben.  Sr. Ferrara berichtete dem HDZ vor wenigen Tagen, dass es ein Treffen gegeben habe, an dem 120 Schüler und ca. 80 ihrer Eltern im Mutterhaus der Schule teilgenommen haben.  Sie waren eingeladen worden, um von 18 Psychologen beraten zu werden, wie sie die schrecklichen Ereignisse verarbeiten können. Dabei wurde ein 15-jähriger Junge gefragt, wie er sich jetzt fühle, wo doch sein Klassenkamerad tot sei. Er antwortete: „Er war mein Freund und ich habe Fußball mit ihm gespielt.“ Darauf der Psychiater: „und was denkst Du jetzt?“ „Ich weiß jetzt, dass man jederzeit, in jedem Alter sterben kann.“

 

Sr. Ferrare erzählt auch von dem stellvertretenden Schulleiter, Herrn Mapunga, der tagelang  mit 14 Lehrern und 171 Schülern durch Schlamm und Wasser gestapft ist, um an eine Straße zu gelangen, die von Hilfsfahrzeugen passiert wird. Einen Teil des Weges haben die Studenten dabei ihre zwei toten Schüler mitgetragen. Die provisorische Bahre hatten sie in der Schule selbst zusammengebastelt. Eine Türe mit Zweigen als Bindematerial diente dazu, die Leichen zu fixieren und sie durch Schlamm und Busch zu tragen.

 

Doch nicht nur die Bewältigung der schlimmen Ereignisse wird die Schüler und Missions-Kräfte noch lange beschäftigen, es stellt sich auch die Frage, wie der Unterricht weitergehen kann, bis die Schule repariert ist. Das Beispiel macht deutlich, wie wichtig finanzielle Hilfe von außen ist! Daher bittet das HDZ weiterhin um Ihre Unterstützung.

 


Spendenaufruf für die Opfer des Zyklons Idai in Südostafrika

Bundeszahnärztekammer und Stiftung HDZ bitten um Unterstützung

Vor 14 Tagen ist Zyklon Idai über Südostafrika gezogen und verursachte die größten Überschwemmungen in Afrika seit 20 Jahren. Helfer von Partnerorganisationen, darunter die Salesianer Don Boscos, berichten von katastrophalen Zuständen. Windböen von bis zu 160kmh und nachfolgender Starkregen zerstörten Häuser, Straßen, Felder. Zugleich steigt die Zahl der Cholera-Infektionen immer weiter, da das stehende Wasser in den riesigen Überschwemmungsgebieten ein gefährlicher Nährboden für Malaria-Mücken und Cholera ist. Fäkalien, verwesende Leichen und Tierkadaver treiben auf den Feldern der Kleinbauern und die Überschwemmungen machen die nach Jahren der Dürre ersehnte Ernte zunichte. Rund 1,8 Million Menschen, darunter viele Kinder, in Mosambik, Malawi und Simbabwe benötigen dringend Hilfe! Wichtig ist neben der Bereitstellung von Obdach vor allem der Zugang zu Trinkwasser. Durch die starken Regenfälle sind viele Gebiete überschwemmtt. Das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) hat bereits Kontakt mit seinen Partnern in Simbabwe aufgenommen und 20.000€ Soforthilfe für Arzneimittel, Notunterkünfte, Nahrungsmittel bereitsgestellt. Weitere Mittel werden dringend benötigt, um die Not der Ärmsten zu lindern.
© Fotos: Don Bosco Mission

Spendenkonto:

Hilfswerk Deutscher Zahnärzte

Deutsche Apotheker- und Ärztebank

IBAN: DE28 300 60601 000 4444 000    BIC: DAAEDEDD

Stichwort: Zyklon Idai

 


Lernziel erreicht!

HDZ unterstützt weiterhin die Arbeit des Vereins „Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e.V.“

Feb 2019:  Das Projekt Deutsch plus! – Sprachkurse und berufliche Orientierung für junge Flüchtlinge in der Region Bonn richtet sich an junge Geflüchtete im Alter zwischen 14 und 27 Jahren, die noch nicht lange in Deutschland leben und Deutsch lernen möchten. Das Projekt wird schon seit längerem vom HDZ unterstützt und verfolgt zwei Ziele: In erster Linie die Vermittlung sprachlicher und beruflicher Kompetenzen für die berufliche und gesellschaftliche Integration. Darüber hinaus ist gerade in der ersten Zeit die Unterstützung bei der Strukturierung des Alltags durch den täglich stattfindenden Unterricht ein wichtiges Ziel. Der gerade veröffentlichte Schulbericht für 2018 belegt den Projekterfolg: Insgesamt haben im vergangenen Jahr 83 Jugendliche und junge Erwachsene aus 13 verschiedenen Ländern an den Kursen teilgenommen, 11 davon waren junge Frauen. Alle Schüler erhielten eine Teilnahmeurkunde und eine individuelle Beratung zu ihrem Lernstand hinsichtlich weiterer Möglichkeiten zur Sprachentwicklung. Bis auf eine Ausnahme haben alle Jugendlichen regelmäßig an dem Kurs teilgenommen und waren mit Begeisterung bei der Sache. Sie haben erkannt, wie wichtig Deutschkenntnisse für ihr künftiges Leben in Deutschland sind.

Die Inhalte der Kurse beziehen sich immer auf konkrete reale Alltagsthemen. Besonders der Berufs-und Arbeitsalltag in Deutschland stand in allen Niveaus als wichtigstes Thema im Vordergrund, so dass sowohl Bewerbungssituationen, als auch Arbeitssituationen regelmäßig sprachlich geübt wurden.

Die Anfängerkurse sind inzwischen in der Region bekannt und beliebt. Das ganze Jahr hindurch wurden Wartelisten geführt. Ein neuer Kurs ist bereits angelaufen.


Zahnbehandlungen und Mundhygieneschulungen für Waisenkinder in Indonesien

HDZ unterstützt Crowdfounding-Projekt "Strahlendes Lächeln"

Feb 2019: Tjark Schönball (22 J.) ist Lehramtsstudent in Leipzig.  Vor drei Jahren besuchte er Waisenhäuser in Makassar, Sulawesi und Indonesien. Dabei fiel ihm der schlechte Zustand der Zähne vieler Kinder auf. Die Eindrücke ließen ihn nicht mehr los. Im vergangenen Jahr entschloss er sich daher, ein Crowdfounding-Projekt ins Leben zu rufen und dafür Spenden zu sammeln. Seine Ziele:  Waisenkindern in Indonesien ambulante Zahnbehandlungen durch lokale, ehrenamtlich arbeitende Zahnärzte zu ermöglichen und ein Bewusstsein für die Bedeutung von Zahn- und Mundhygiene zu wecken. Das Projekt fußt auf dem Grundsatz der Nachhaltigkeit und der Hilfe zur Selbsthilfe. Deswegen sollte das Geld auch nicht zur Bezahlung von Zahnarztbesuchen genutzt werden, sondern in die Anschaffung von Instrumenten und Praxisequipment fließen. Das HDZ unterstützte das Projekt mit einer Spende in Höhe von 750.-€. In der beiliegenden pdf. lesen Sie alle Details und den erfolgreichen Ablauf der Hilfsmaßnahmen.

(Foto: Tjark Schönball mit seinen zahnärztlichen Helferinnen)

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Nachbetrachtung Strahlendes Lächeln.pdf
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"Land unter" auf den Philippinen!

Mabuhay-Klinik kämpft gegen die Folgen von Tropensturm „Usman“ - HDZ gibt 10.000€ Soforthilfe

Jan 2019: Es sind keine guten Nachrichten, die das HDZ zum Jahresanfang von der Mabuhay Klinik auf den Philippinen erhält. Am 29. Dez. traf wieder ein tropischer Sturm auf den Norden von Samar. Krankenschwester, Sabine Kort, berichtet erschüttert: „Es regnete 300mm in 10 Stunden und das Wasser stieg rasant an. Seit 1988 gab es nicht mehr solche starken Regenfälle. Auf dem Klinikgelände hielt unsere neue Mauer dem Wasserdruck nicht stand, so dass ein Teil des Geländes geflutet wurden“, schreibt Kort. Zum Glück trotzten die Gebäude den Wassermassen. Auf der ganzen Insel kam es zu Erdrutschen und Überschwemmungen. Viele Hütten und Häuser stürzten wie Kartenhäuser ein, Menschen und Tiere starben, da sie entweder verschüttet wurden oder ertranken, die Anpflanzungen für die nächste Ernte gingen buchstäblich baden. Viele Bewohner von Bugko suchten Schutz im Evakuierungszentrum der medizinischen Einrichtung, da ihre Häuser zum Teil bis zum Dach unter Wasser standen, Straßen waren unpassierbar, Flug- und Fährverbindungen eingestellt, die Stromversorgung brach zusammen. Das ganze Ausmaß der Schäden zeigt sich erst jetzt, nachdem der Sturm sich gelegt hat. Das Team der Mabuhay-Klinik versucht, die Not in ihrem Umfeld zu lindern so gut es geht: „Wir haben nun schon zweimal Hilfsgüter wie Reis, Kleidung, Medikamente, Seife usw. verteilt“, sagt Susanne Kort. „Wir werden auch wieder Schulsachen verteilen.“ Die Situation ist dramatisch: Das Hochwasser ist zwar zurückgegangen, aber jetzt machen die Schlammberge und Erdrutsche den Menschen zu schaffen. Der Wiederaufbau der Hütten und Infrastruktur wird noch viel Kraft und Zeit in Anspruch nehmen. Inzwischen versuchen die Menschen, zu retten, was noch zu retten ist. Das HDZ unterstützt die Mabuhay Klinik seit langem, da sie in der Region der einzige Ort ist, der Schutz bietet und medizinische Versorgung gewährleistet. Daher hat das HDZ als Sofortmaßnahme 10.000€ zur Verfügung gestellt. Weitere Spenden sind dringend nötig.


Abschluss und Neubeginn zugleich

Spendenübergabe im Rahmen der Aktion Z im Zahnärztehaus Mannheim - HDZ führt Aktion Z weiter

Dez 2018: Die „Aktion Z – Altgold für die Dritte Welt“ hat von 2011 bis Ende 2017 einen Betrag von 860.500 Euro eingebracht. Am Mittwoch, 28.11.2018, fand die Aktion mit der feierlichen Spendenübergabe an die profitierenden Hilfsorganisationen im Zahnärztehaus Mannheim einen gebührenden Abschluss. 760.500 Euro der Einnahmen aus der Zahngold-Sammelaktion von Zahnärzten und ihren Patienten kommt zu gleichen Teilen den Hilfsorganisationen Aktion Hilfe zur Selbsthilfe e. V., Dossenheim, German Doctors e. V., Bonn und Don Bosco Mondo e. V., Bonn zu Gute. Weitere 75.000 Euro fließen an die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ). 25.000 Euro bekommt die Aktion Herzenssache vom Südwestrundfunk, dem Saarländischen Rundfunk und der Sparda Bank. Auf diese Weise kommt das Geld auch lokalen Hilfsprojekten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu Gute. Seit 1987 sammelten 400 Praxen und ihre Patienten in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfahlen Altgold im Wert von mehr als sechs Millionen Euro für den guten Zweck. Die Spendenübergabe ist zugleich verbunden mit der Übergabe des Staffelstabs an das HDZ mit der Massgabe „Herzenssache“ im Süden Deutschlands und das Projekt der Universität Witten-Herdecke „Myanmar“ in Nordrhein anteilig zu unterstützen. Und so wird Aktion Z mit neuem Ansatz weitergehen. Das HDZ wird dafür Sorge tragen, dass die Altgoldspenden auch in Zukunft Projekten in der Dritten Welt zu Gute kommen. Bei Herzenssache e.V. liegt der Fokus mehr auf lokaler Ebene, wobei benachteiligte oder behinderte Kinder im Vordergrund stehen. Der Verein unterstützt beispielsweise ein Projekt gegen die Diskriminierung von Jugendlichen im saarländischen Sankt Wendel, ein Musicalprojekt in Landstuhl in der Pfalz und eine „Kinderklinik der Zukunft“ in Freiburg. Dank der Goldscheideanstalt Kulzer GmbH in Hanau, die auf die Bezahlung für die Rückgewinnung und Trennung der einzelnen Metallteile auch in Zukunft verzichtet, kommt der Spendenbetrag in voller Höhe dem guten Zweck zu Gute.


Mnero Hospital freut sich über neue Zahnstation

Erfolgreiches HDZ-Projekt in Tansania

Dez 2018: Sowohl die Klinikleitung als auch der behandelnde Zahnarzt im Mnero Hospital in Tansania freuten sich gleichermaßen über die Lieferung und Inbetriebnahme der neuen Zahnstation, die das HDZ gespendet hat. Die Patienten können jetzt endlich ergonomisch angenehm im Liegen behandelt werden und nicht, wie zuvor, in sitzender Position. Der alte Behandlungstuhl, der wie ein Relikt aus Kolonialzeiten wirkt, wurde bereits entsorgt.

  In seinem Dankesbrief vom 23.11.2018 schreibt Dr. Raynald Chitanda:

"Mit diesem Schreiben möchten wir der Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte unseren Dank und tiefe Anerkennung für den Kauf eines neuen Zahnarztstuhls und der dazugehörigen Ausrüstung für das Mnero-Krankenhaus zum Ausdruck bringen. Der Zahnarztstuhl wurde letzten Monat installiert und ist viel besser als das alte Modell. Dadurch hat sich die Qualität unserer zahnärztlichen Arbeit, die wir leisten, erheblich verbessert. Darüber hinaus macht es die Arbeit unseres Zahntherapeuten viel bequemer und angenehmer. Wir sind sehr dankbar für Ihre Hilfe!


Die Tsunami-Opfer brauchen weiter Ihre Hilfe!

Indonesische Regierung gibt grünes Licht für Hilfslieferungen

Nov 2018: Es gibt Neuigkeiten aus Indonesien: Vor gut zwei Wochen wurde unseren Partnern vor Ort von der Indonesischen Regierung die Bewilligung erteilt, fehlende Hilfsgüter nach dem verheerenden Tsunami am 29.09. einführen zu dürfen. Wir sind froh darüber, denn nach wie vor ist die Regierung Indonesiens sehr restriktiv, externe Hilfen zuzulassen.

Fotos © IFRC

Allein das Indonesische Rote Kreuz ist vor Ort für die Verteilung aller Hilfsgüter verantwortlich, also auch für alle Güter anderer NGOs. Das Logistikteam aus Deutschland arbeitete danach auf Hochtouren, so dass die geplanten Flüge mit Hilfsgütern Deutschland bereits verlassen haben. Darunter befanden Trinkwasseraufbereitungsanlagen, Zelte sowie mehrere Geräte für eine mobile Klinik. Diese Operation kostete ungefähr 900.000.- €, die aus Spenden und mit einer Zuwendung vom Auswärtigen Amt aufgebracht werden konnten. Das HDZ ist zuversichtlich, dass auch wir mit unserem Aufruf noch weitere Spenden zur Verfügung stellen können,damit das Leid der betroffenen Menschen auf der Insel Sulawesi gelindert werden kann.


Spendenaufruf für die Insel Sulawesi!

Bundeszahnärztekammer und Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte erbitten Hilfe

Oktober 2018 - Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 und dem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi erschüttern die Bilder und Berichte über Zerstörung und Chaos. Bisher wird davon ausgegangen, dass über 1.400 Menschen ihr Leben verloren haben. Die Überlebenden haben große Angst vor weiteren Nachbeben. Ihr Zuhause ist zerstört, sie stehen vor Trümmern. Neben Lebensmitteln werden in diesem Krisengebiet dringend Medikamente, Planen, Zelte sowie Hygieneartikel benötigt. Das HDZ hat 10.000 Euro als Soforthilfe bereits zur Verfügung gestellt. Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete (HDZ) bitten um weitere Spenden.
„Wir sind in Kontakt mit den Projektpartnern vor Ort, um so rasch wie möglich helfen zu können“, so der stellv. Vorsteher der Stiftung HDZ, Dr. Klaus Winter. Bitte spenden Sie! Jeder Euro zählt.


Verhext - gequält - verstoßen

Kinderschicksale in Togo - Reisebericht der Praktikantin Imke Sürmann

Okt 2018: Im Rahmen ihres Freiwilligendienstes in der Straßburger Kirchengemeinde „Le Bouclier“ hatte Imke Sürmann die Möglichkeit, vom 10. Juli bis zum 9. August 2018 an einer vom HDZ vermittelten humanitären Projektreise nach Togo teilzunehmen. Mit einer Gruppe von 13 jungen Erwachsenen reiste sie für einen Monat in den westafrikanischen Staat, um Land und Leute kennenzulernen und für drei Wochen in dem Zentrum „Creuset Togo“ zu arbeiten, das Kindern eine Zuflucht bietet, die misshandelt und gequält worden sind. Aberglaube und der weit verbreitete Voodoo-Kult sorgen noch immer dafür, dass Kinder als „verhext“ gebrandmarkt und verstoßen werden. In dem beigefügten Bericht lesen Sie was Imke in Togo erlebt hat... 

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Integration ist schwierig aber möglich

Bericht von Lynn Krämer Bericht über ihr Praktikum im Stella Maris – Integrationszentrum für Roma-Kinder in Rumänien

Okt 2018: Im Rahmen ihres Studiums der Politik- und Sozialwissenschaften hat Lynn Krämer im Juni 2018 für fünf Wochen im Stella Maris Integrationszentrum für Roma-Kinder im rumänischen Carei gearbeitet. Das HDZ hat vor acht Jahren das Zentrum gebaut und auch den Praktikumsplatz an Lynn Krämer vermittelt. In dem nachfolgenden Beitrag beschreibt sie ihre Eindrücke und Erfahrungen

 

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Praktikum in Stella Maris
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Neue Zahnstation für Mnero

HDZ unterstützt eines der wichtigsten Krankenhäuser in Süd-Tansania

Sep 2018: Das 1951 von Benediktinermissionaren gebaute Mnero-Hospital in eines der ältesten Krankenhäuser in Tansania und für mehr als 100.000 Menschen der einzige Zugang zu moderner medizinischer Hilfe im Süden des Landes. Das Hospital steht unter der Trägerschaft der Diözese Lindi und wurde zwischen Von 1986 bis 2008 von Ärzten geleitet, die der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) entsandte. Diese Ärzte gründeten 1994 eine kleine Stiftung "Solidarität Mnero", die dem Mnero-Spital bis heute finanziell zur Seite steht. Auf Wunsch der Diözese und des Krankenhauses werden seit 2016 wieder freiwillige Ärzte dorthin entsandt. Auch die Infrastruktur und Dienstleistungen wurden seither systematisch saniert und erheblich verbessert. Das HDZ unterstützt diese Entwicklung nun mit der Bereitstellung von finanziellen Mitteln in Höhe von rund 6.000€, die für den Kauf einer Zahnstation samt Zubehör benötigt werden. Im Laufe der nächsten Monate soll die Behandlungseinheit geliefert und in Betrieb genommen werden.


Asante Sana!

Die St. James Primary School freut sich über neue Schulbücher

August 2018:  Die St. James Primary School ist Teil des Mega-Projekts „Juja Farm“ in der kenianischen Industriestadt Thika. Es läuft bereits erfolgreich seit Jahren und umfasst viele einzelne Hilfsmaßnahmen. Hierzu zählten u.a. die Errichtung eines Ambulatoriums, eines Schwesternhauses für Ärzte und Schwestern und der St. James Primary-School in Juja mit Erweiterungsbau für rund 700 Schüler. Ziel des Projekts ist es, Flüchtlingskindern, Kriegs- und Aidswaisen schulische Bildung und eine medizinische Grundversorgung zu ermöglichen und Aufklärungsarbeit zu leisten. Nun hat das HDZ einen weiteren „Baustein“ für den Projekterfolg gesetzt und neue Schulbücher geliefert. Die Freude über den Lese- und Lernstoff zu verschiedenen Themen war groß, wie das Dankesschreiben der Lehrerin, Martha Chilambo, zeigt. „Im Namen der gesamten Schule danken wir Ihnen herzlich für die Spende neuer Bücher. Sie werden einen großen Unterschied im Leben unserer Schüler machen, da sie nun in der Lage sind, dem Unterricht besser zu folgen“, so die Pädagogin. „Es war bisher für die Lehrer sehr schwierig, den Kindern den Lernstoff beizubringen und Hausaufgaben zu geben, da sich jede Klasse einige wenige Lehrbücher teilen musste. Die neuen Bücher werden uns helfen, unseren Schülern eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu bieten und das HDZ wird immer Teil dieser Erfolgsgeschichte sein.“

Dass der Bildungsstandard in den vergangenen 14 Jahren seit Bau der Schule stetig gewachsen ist, bestätigen aktuelle Zahlen des „Fortschrittsprotokolls des Kenia-Zertifikats für Grundschulbildung“ (K.C.P.E.).


Kampf gegen die Wassermassen

10.000 Euro Soforthilfe für Opfer des Dammbruchs in Laos

Juli 2018: Das HDZ ist dem Spendenaufruf des DRK gefolgt und hat nach dem verheerenden Dammbruch in Laos 10.000 Euro als Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Die Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Das Laotische Rote Kreuz ist katastrophenerfahren und tut alles, um den Menschen in den betroffenen Gebieten nach dem Dammbruch zu helfen. Es hat sofort ausgebildete Rettungsteams in die Katastrophengebiete geschickt, um Überlebende zu evakuieren, von denen einige auf den Dächern ihrer Häuser festsaßen. Außerdem hat es Notfallgüter versandt, zunächst 200 Kleidungssets und 30 Deckensets. Die Helfer verteilten neben Kleidung auch Essen und Trinkwasser an zahlreiche Haushalte. Ettliche Tonnen Reis wurden bereitgestellt, die ebenfalls verteilt werden sollen ebenso wie Planen und Decken gegen die weiteren Regenfälle. Zur Sicherung sauberen Trinkwassers und zum Schutz vor Krankheitsausbrüchen werden neben Trinkwasser auch Wasseraufbereitungsanlagen aus den nahe gelegenen Provinzen Khammouane und Champasack entsandt. 


Ein sicheres Dach über dem Kopf

HDZ unterstützt Waisenhaus in Indien

Juli 2018: Das Don Bosco Waisenhaus im indischen Chullikara freut sich: Es bekommt dank der Unterstützung des HDZ eine Überdachung für die Terrasse des Gebäudes. Auf diese Weise entsteht ein zusätzlicher geschützter Raum, den die Betreuer dazu nutzen werden, um 80 bis 100 Jugendliche aus den Dörfern der Umgebung Abendunterricht zu geben. Auch die zahlreichen Waisen und Halbwaisen aus ärmsten Verhältnissen, die im Internat Don Bosco Chullikara leben, profitieren von der neuen Einrichtung. Ziel ist es, Ihnen Schutz und Bildung zu geben und zu verhindern, dass sie die Schule abbrechen. Nur so ist es möglich, den Kindern eine Perspektive zu geben und einen Weg aufzuzeigen, um aus dem Teufelskreis aus Armut und Kinderarbeit auszubrechen.


Für´s Leben lernen

Neue Ausstattung für Don Bosco Schule in Tirana

Juli 2018: Das HDZ hat rund 20.000€ an Fördermitteln für die Neuausstattung einer Don Bosco Schule im albanischen Tirana zur Verfügung gestellt. Durch den geplanten Kauf von 180 neuen Banken, 360 Stühlen, 12 Schreibtischen und 12 Schränken möchten den Helfer die Lernbedingungen in dem Ausbildungszentrum verbessern. Davon profitieren 300 Kinder, die das Gymnasium und die Berufsbildungsschule besuchen. Es handelt sich hierbei fast ausnahmslos um arme Kinder und Roma mit schwierigem familiärem Hintergrund, darunter viel Waisen, Halbwaisen und Jugendliche aus zerbrochenen Familien. Die meisten leben in den Armenvierteln Laprakë und Breglumasi in Tirana. Viele stammen aus Familien, die vom Land in die Hauptstadt gekommen sind, um bessere Lebensbedingungen und Arbeit zu finden – ein Traum, der meist an der Realität zerbricht. Was bleibt ist bittere Armut und ein täglicher, harter Überlebenskampf. Bildung ist daher der beste und oftmals einzige Weg, den die Kinder haben, um dem Teufelskreis irgendwann zu entgehen. Denn obwohl Albanien seit dem Ende des Kommunismus wirtschaftliche Fortschritte gemacht hat, bremsen noch immer Korruption und Armut die Entwicklung des Landes. Die Salesianer Don Boscos (Partnerorganisation des HDZ), sind seit 1994 in Albanien tätig und verfolgen das Ziel, soziale, kulturelle und schulische Aktivitäten für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen und zu fördern. So unterhält der Orden in Tirana ein Gymnasium, ein Berufsbildungszentrum sowie ein Oratorium und ein „Daily Center“. Da die Salesianer in Albanien sehr angesehen sind, übersteigen die Anmeldungen an ihren Schulen (leider) immer die verfügbaren Plätze. Die Familien wissen, dass die Salesianer den Kindern nicht „nur“ eine sehr gute fachliche Ausbildung geben – sie fördern auch die persönliche Entwicklung, in der Werte wie Verantwortung, Solidarität, Ehrlichkeit, Menschlichkeit und Professionalität eine prioritäre Rolle spielen.


Blinden Patienten das Augenlicht zurückgeben

HDZ ermöglicht Bau eines sterilen Raums für Kataraktoperationen in der Mabuhay Klinik

Juni 2018: Im November vergangenen Jahres erreichte ein erneuter Hilferuf aus dem philippinischen Bugko das HDZ: Ein bestehender Operationsraum sollte dringend erweitert werden, um den Ärzten ein sterileres Arbeiten zu ermöglichen und die Patienten vor Infektionen zu schützen. Hintergrund war, dass die Mabuhay Klinik einen Augenarzt gewinnen konnte, der Kataraktoperationen durchführen konnte, dazu aber einen sterilen Raum brauchte. In ganz Samar und Nord-Samar gab es sonst niemanden, der Erfahrung in diesen Eingriffen hatte und blinden Patienten ihr Sehvermögen zurückgeben konnte. Ein Augenoperationsmikroskop und die Geräte zur Diagnostik waren vorhanden, nur der Vorbereitungsraum fehlte noch. Da das HDZ den Auf- und Ausbau der Mabuhay Klinik seit Jahren unterstützt, verhallte der Hilferuf von Schwester Sabine Korth auch diesmal nicht ungehört. Im Juni 2018 waren die Anbaumaßnahmen an den bestehenden Operationsraum dann abgeschlossen und die Behandlungen konnten starten. Das Team von der Mabuhay Klinik ist überglücklich, dass sie den armen, mittellosen Menschen aus der Region nun weitere medizinische Leistungen anbieten können. Für die meisten Patienten ist das moderne ambulante Zentrum in Bugko die einzig mögliche Anlaufstelle, um eine medizinische Versorgung zu erhalten.

 


Lichter leuchten im Himalaya-Dorf Dibling

HDZ ermöglicht Inbetriebnahme einer neuen Solarstromanlage

Juni 2018: Wie bringt man Strom in ein Dorf, das zwischen 5000 Meter hohen Pässen im Himalaya liegt? Die Antwort lautet: mit viel Geduld, Flexibilität, Einfallsreichtum und Geld. Einen Teil der finanziellen Mittel für das ehrgeizige Projekt stellte das HDZ seiner Partnerorganisation „Ladakpartners“ zur Verfügung. Heute leuchten in Dibling Lampen in den Häusern von rund 100 Menschen.

 

Bereits 2014 hat die indische Regierung damit begonnen, in den Dörfern der Region Ladakh kleine Solaranlagen zu errichten, um der Bevölkerung Zugang zu elektrischem Strom zu verschaffen. Mit finanzieller Hilfe des HDZ gelang es, innerhalb von 3 Monaten auf der Amchiklinik und dem Schulhostel im Ort Lingshed Solaranlagen zu installieren, die bis heute Strom produzieren. Der Strom beleuchtet aber nicht nur die Räume, sondern hält auch PCs, Satellitenanlagen und eine kleine Zahnarzteinheit am Laufen. Doch das Licht zu den Menschen zu bringen, gestaltete sich schwieriger als erwartet, da es kaum geeignete Transportwege gibt, um die Bauteile in die entlegenen Dörfer zu transportieren. Während es in dem Ort Lingshed noch möglich war, den Weg mit einem kleinen LKW und Pack-Pferden zurückzulegen, gab es diese Möglichkeit in Dibling nicht. Das Dorf liegt eingebettet zwischen 5000 Meter hohen Gebirgspässen. Um es zu erreichen, müssen mehrere Wasserläufe überquert und lange gefährliche Wegstrecken bewältigt werden. 2015 gelang es, ein kleines Haus zu errichten, in dem die Akkus und Solarpaneele untergebracht werden sollten. Doch dann stockte das Projekt. Es fehlt Geld, um die schweren Masten nach Dibling zu transportieren. Das HDZ machte dies mit einer Spende von 3.000€ möglich. Ein Jahr später gelang es dann auch, die Erdkabel an seinen Zielort zu befördern und mithilfe der Dorfbevölkerung so zu verlegen, dass sie nicht durch Steine beschädigt werden konnten. Jedes Haus erhielt dann zwei Lampenfassungen mit entsprechenden Solarbirnen. Nun fehlte nur noch der Inverter für die Inbetriebnahme. Doch bis für ihn eine Transportlösung – ein Helikopter – gefunden worden war, vergingen nochmals fast zwei Jahre. Im April 2018 war es dann endlich soweit und Dibling hatte Strom. Für die Menschen im Himalaya ist die Solaranlage viel mehr als eine Lichtquelle – sie ist ein Stück Lebensqualität.

 


Neues Fahrzeug für die Straßenkinderarbeit in Indien

Mehr Sicherheit und Mobilität dank HDZ

April 2018: Das HDZ hat durch die finanzielle Unterstützung in Höhe von 13.210 Euro den Erwerb eines Fahrzeuges für die Straßenkinderarbeit der Salesianer Don Boscos in Thiruvanathapuram im indischen Kerala ermöglicht. Das neue Fahrzeug – ein Mahindra Bolero Micro Hybrid BS4 wird von den Sozialarbeitern für ihre täglichen Fahrten durch die Stadt und an den Stadtrand genutzt, um einschlägige Plätze und bekannte Aufenthaltsorte von Straßenkinder aufzusuchen und mit ihnen in Kontakt zu kommen. Zudem bieten die Salesianer einen 24-Stunden-Notruf an, den Kinder in Not kostenlos anrufen können, um sich beraten zu lassen. Wenn notwendig fahren die Salesianer dann auch direkt zu den Kindern, um ihnen zu helfen. Schutzlose Kinder werden aufgegriffen und in ein Don Bosco Heim gebracht. Das neue Fahrzeug wird zudem für den Transport von Lebensmitteln und Medikamenten für die Straßenkinder eingesetzt. Auch zu Arztbesuchen, Terminen beim Jugendamt, oder dem Besuch eines Straßenkinderprogramms können die Kinder jetzt gefahren werden. Ebenso leistet der Wagen bei der Durchführung von Bildungsmaßnahmen in ärmeren Stadtvierteln gute Dienste. Die Don Bosco Mission erreicht mit ihren Aktionen rund 300 bis 400 Straßenkinder jährlich. Viele von ihnen kommen aus ärmeren ländlichen Regionen nach Thiruvanathapuram und erhoffen sich ein besseres Leben in der Stadt. Doch die Realität sieht meist anders aus: das Leben auf der Straße wird zu einem täglichen Überlebenskampf. Viele Kinder sind ohne den Schutz ihrer Eltern und ohne ein Zuhause ganz auf sich alleine gestellt und zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Sie zu schützen, ist Ziel der Mission und des HDZ.


Mit Zahnbürsten und Zahnpasta die Mundhygiene fördern

Dr. Thomas Schliermann zu Gast an der Don Bosco Schule für Straßenkinder in Medellin

März 2018: Welche große Wirkung oft kleine Gaben haben, macht ein Beispiel aus Kolumbien deutlich. Das HDZ hatte dem Kinderarzt, Dr. Thomas Schliermann Zahnbürsten, Zahnpasten und ein Zahndemomodell mit auf seine 10-tägige Reise nach Medellin gegeben. Er wollte dort als Kinderarzt den ersten „Gesundheitskurs“ im Rahmen des straßenpädagogischen Projektes „Patio 13“ an der Don Bosco Schule für Straßenkinder abhalten. Tausende von Straßenkindern jeden Alters leben in der für Drogenkartelle, Armut und Kriminalität berüchtigten Stadt. Dr. Schliermann hatte sich auf den weiten Weg nach Lateinamerika gemacht, um junge kolumbianische Lehramtsstudenten und -Studentinnen über Gesundheitsthemen zu unterrichten, die für Straßenkinder lebensdienlich und relevant sind. Hierzu zählen auch die Zahnpflege und orale Prävention, denn die Kids auf der Straße haben keine Chance, einen Zahnarzt aufzusuchen. Als sehr engagiert, lebhaft, kontaktfreudig und lebendig erlebte der deutsche Kinderarzt die Straßenkinder, wie er nach seiner Rückkehr berichtet. Und das, obwohl sie fernab jeglicher staatlichen Gesundheitsversorgung in teilweise prekären, gesellschaftlich ausgegrenzten Randbedingungen leben müssen. Dass die „deutsche Ware“ (Zahnbürsten und Zahnpasta) heiß begehrt war, zeigen die Fotos. Aufgrund der positiven Resonanz der Teilnehmerinnen, Kinder und Schwestern Don Boscos wird der Kurs künftig regelmäßig zu jedem Semester wiederholt und mit praktischen Erfahrungen weiter entwickelt werden. Auf diese Weise soll das Thema Zahnhygiene ein fester Bestandteil der Straßenpädagogik werden. Bereits im April 2018 startet der nächste Kurs, nicht nur in Medellin, sondern auch eine andere Schule gleicher Don Bosco-Konzeption im Norden Kolumbiens hat bereits Interesse bekundet.


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