Aktuelles


"nicht zu glauben, dass es so etwas in Europa noch gibt“ – Flüchtlingselend in Bosnien-Herzegowina

3. Oktober 2019

Sie kommen aus Pakistan, dem Iran, Irak, Syrien oder Afghanistan und haben nur ein Ziel vor Augen: Europa. Gut ein Drittel der Flüchtlinge, die in Bosnien stranden, sind unbegleitete Minderjährige und Familien mit Kindern. Nachdem es durch scharfe Kontrollen und neue kilometerlange Grenzzäune an der alten Balkanroute nahezu unmöglich geworden ist, in die EU zu gelangen, versuchen die Flüchtlinge nun auf einer neuen Balkanroute über die „Grüne Grenze“ von Bosnien-Herzegowina nach Kroatien und Slowenien ihr Glück. Lucy Schweingruber vom Deutschen Roten Kreuz hatte kürzlich Gelegenheit, sich ein Bild vor Ort von der Lage in den Camps zu machen. „Ich war erschüttert, dass eine so dramatische humanitäre Lage mitten in Europa zu unserer Zeit tatsächlich noch passieren kann“, sagt sie. “Die Temperaturen werden nun jeden Tag weiter fallen, damit droht Schlimmes.“ Das HDZ ist mit dem DRK seit langem freundschaftlich verbunden und unterstützt daher auch die Aktivitäten der Hilfsorganisation auf dem Balkan. In Bosnien ist Hilfe dringend notwendig.

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Bildung ist Befreiung – über die Nachhaltigkeit eines Mammut-Projektes

9. September 2019

2007 fiel der Startschuss für ein ehrgeiziges Projekt, das vom HDZ zu einem Großteil mitfinanziert wurde: Im Südosten Nigerias sollte ein Bildungszentrum mit Ganztagsschulbetrieb, Küche und Speisesaal sowie Sanitäranlagen und Schulgarten entstehen, in dem rund 400 Kinder aus ärmsten Verhältnissen eine Chance auf ein besseres Leben bekommen sollten, getreu dem Motto der Schule: „Bildung ist Befreiung“. Heute, zwölf Jahre später, wird deutlich, wie wichtig dieses Projekt war und ist. 

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Operation neues Leben – Spaltkinder in Bolivien profitieren von Spenden

25. September 2919

Seit zehn Jahren ermöglicht die Deutsche Cleft Kinderhilfe in Bolivien kostenfreie Operationen von Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (LKG) für bedürftige, meist indigene Familien. Fast genauso lange (seit 2011) unterstützt das HDZ die Arbeit der Hilfsorganisation. Mithilfe von Spendengeldern konnten im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 127 kleine und große Patienten operiert werden, 37 Operationen davon finanzierte das HDZ mit insgesamt 10.000 Euro.

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SIMBABWE Fünf Monate nach dem Zyklon IDAI

5. August 2019

Während die Bilder des zerstörerischen Wirbelsturms Idai hierzulande längst aus den Medien verschwunden sind, laufen die Aufräumarbeiten und Hilfslieferungen in Simbabwe auf Hochtouren. Vielerorts wird jetzt erst deutlich, was die riesigen Schlamm- und Gerölllawinen im März diesen Jahres alles unter sich begraben haben. Auch eine katholische Schule war betroffen, ein Schüler wurde getötet und Mitschüler schwer traumatisiert. Schwester Ferrera, die in der Schule arbeitet und den Kontakt zum HDZ in den schweren Zeiten hält, meldete sich jetzt erneut mit einem Update aus dem Krisengebiet. 

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Zweites Lehrrestaurant in Vietnam eröffnet

5. August 2019

Vor sechs Jahren besuchte Dr. Klaus Winter zum ersten Mal Vietnam und war begeistert und überzeugt von der großen Mission eines Freundes, der von Deutschland zurückkehrt war, um hier in seiner alten Heimat Mitmenschen – vor allem Jugendlichen – zu helfen, die sich selbst nicht helfen können. Die Rede ist von Francis van Hoi und seine Vision, Lehrrestaurants nach deutschem Standard zu eröffnen. Das zweite wurde gerade eröffnet, und das HDZ wirkte erneut mit.

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DIE ZERSTÖRTE CHARLES LWANGA SCHULE IN HARARE, Simbabwe

11. Mai 2019

Bereits am 11. April berichteten wir in unserem Blog über die verheerenden Auswirkungen des Zyklon IDAI in der Region um Harare, Simbabwe. Die Bilder, die uns die Dominikaner-Schwester Ferrara Weinzierl geschickt hat, zeigt die Zerstörungen der Charles Lwanga Schule, einem katholischen College. Zwei Schüler sind während des Wirbelsturms durch einen Felsbrocken getötet worden, Mitschüler haben schwere Traumata erlitten.

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Film: Thika-Hilfe in Kenia

25. März 2019

Das St. Matia Mulumba Mission Hospital ist eines der führenden Krankenhäuser in Thika/Kenia. Mit seinem Einzugsgebiet von ca.  eine Million Menschen trägt es wesentlich zur medizinischen Versorgung in der Region bei.

Circa 120 Patienten können hier medizinisch versorgt werden. Die Klinik verfügt über zwei Operationsräume und eine eigene Kinderabteilung. Finanziert wurde der über 1,5 Millionen Euro teuere Bau unter anderem vom Hilfswerk Deutscher Zahnärzte.




Impressionen Aus den Projekten