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Nothilfe für Familien in Aleppo und Kafroun – HDZ ermöglicht Hilfe, die ankommt

Mitten in einer der schwersten humanitären Krisen der Welt setzt das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos ein wichtiges Zeichen der Solidarität: Dank einer Förderung von 20.000 Euro konnten 400 besonders bedürftige Familien in Syrien mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und dringend benötigten Medikamenten unterstützt werden.

400 Familien in Aleppo und Kafroun konnten dank HDZ-Unterstützung ihre dringendsten Einkäufe selbstbestimmt erledigen. | Foto: Salesianer Don Bosco
400 Familien in Aleppo und Kafroun konnten dank HDZ-Unterstützung ihre dringendsten Einkäufe selbstbestimmt erledigen. | Foto: Salesianer Don Bosco

Die Lage in Syrien bleibt auch Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs dramatisch. Politische Unsicherheit, zerstörte Infrastruktur, eine massive Wirtschaftskrise und rasant steigende Lebenshaltungskosten machen den Alltag vieler Familien nahezu unmöglich. Besonders betroffen sind Kinder, ältere Menschen sowie chronisch Kranke.

Hilfe dort, wo sie am dringendsten benötigt wird

Von März bis August 2025 wurden in Aleppo und Kafroun insgesamt 400 Familien unterstützt. Die Hilfe erfolgte in Form von Gutscheinen, mit denen die Familien selbstständig Lebensmittel und wichtige Haushaltsartikel einkaufen konnten. Zusätzlich wurden Medikamente für chronisch kranke und akut erkrankte Menschen finanziert. Gerade in einer Situation, in der Medikamente für viele unerschwinglich geworden sind, war diese Unterstützung lebenswichtig.

In Aleppo erhielten zunächst 265 Familien monatliche Einkaufsgutscheine. Aufgrund der anhaltenden Notlage wurde das Projekt verlängert und die Zahl der unterstützten Familien auf 300 erhöht.
In Kafroun profitierten 100 Familien über sechs Monate hinweg von der Hilfe. Zusätzlich erhielten viele Familien in beiden Regionen Weihnachtspakete als besondere Unterstützung zum Jahresende.

Würde bewahren durch Selbstbestimmung

Ein besonderer Vorteil des Projekts lag in der Form der Hilfe: Statt fertiger Hilfspakete konnten die Familien selbst entscheiden, welche Lebensmittel oder Alltagsprodukte sie am dringendsten benötigten. Dieses Gutscheinsystem stärkte ihre Eigenverantwortung und ermöglichte ein Stück Normalität in einer von Krisen geprägten Lebenssituation. Gleichzeitig sorgte die Zusammenarbeit mit lokalen Geschäften dafür, dass auch die regionale Wirtschaft unterstützt wurde. 

Nachhaltige Wirkung über die Soforthilfe hinaus

Neben der unmittelbaren Versorgung trug das Projekt dazu bei, gesundheitliche Risiken zu verringern, Familien finanziell zu entlasten und bestehende lokale Versorgungsstrukturen zu stärken. Die Erfahrungen und aufgebauten Abläufe bilden eine wertvolle Grundlage für zukünftige Hilfsmaßnahmen in der Region.

Das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte bedankt sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern. Ihre Unterstützung ermöglicht konkrete Hilfe für Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen leben – schnell, zielgerichtet und mit nachhaltiger Wirkung.

Die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) steht unter der Schirmherrschaft von

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