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Dankeslieder für Lebensmittel – HDZ unterstützt Sozialstation

„Es gibt keine heiligere Verpflichtung als die der Welt gegenüber ihren Kindern. Nichts kann wichtiger sein als dafür zu sorgen, dass ihre Rechte respektiert werden, ihr Leben frei von Angst und Mangel ist und sie in Frieden aufwachsen können", sagte einst Kofi Annan, ehemaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen. Leider spricht die Realität in vielen Teilen der Welt eine andere Sprache, auch in Kenia. Die Anzahl der Straßenkinder, die dort verlassen, arm und schutzloses leben, wird auf 50.000 bis 250.000 geschätzt, davon alleine ca. 20.000 in Nairobi. Das HDZ unterstützt daher verschiedene Hilfsprojekte in der Region, darunter das „Emanuel Center“. Zu Ostern erhielt die Sozialstation 10.000 € für Lebensmittelhilfen.

Zu den kirchlichen und humanitären Organisationen, die versuchen, die Not der Kinder in Nairobi zu lindern, zählen die Dominikanerinnen. 2007 gründete Schwester Luise Agonia Radlmeier in Juja, einem Vorort von Nairobi, das „Emanuel Center“. Ihr Ziel war und ist es, ehemaligen Kindersoldaten, Aidswaisen, Straßenkindern und sudanesischen Flüchtlingsmädchen ein Zuhause zu geben und sie dabei zu unterstützen, auf eigenen Beinen zu stehen – mit Nahrung, Bildung, Liebe und Zuwendung. Es ist ihr nicht nur gelungen, diesen Traum zu verwirklichen, das Sozialzentrum ist heute sogar Teil eines noch umfassenderen Projekts – der „Emanuel Foundation“. Zu diesem gehört auch die Mission Thika. Auf dem riesigen Areal befinden sich unter anderem Waisenhäuser, eine Schule, ein Kindergarten, eine Poliklinik, eine Farm und eine Bäckerei. Insgesamt 1.700 Kinder und alte Menschen werden von den Schwestern täglich mit Essen, Kleidung und Arzneimitteln versorgt. Das Projekt finanziert sich nur über Spenden. Einer der wichtigsten Sponsoren ist die "Thika-Kenia-Hilfe“ Nürnberg (Pfarrei St. Marien), deren „Motor“ der HDZ-Kurator Dr. Paul Festl ist. Im Rahmen der Thika-Hilfe hat er bereits 250 „Dominicus-Patenschaften“ geschlossen. Hierbei zahlt der Pate pro Jahr mindestens 500 Euro und ermöglicht damit einem Kind in Kenia den regelmäßigen Schulbesuch. Stifte, Bücher, Hefte - und zwei Mahlzeiten am Tag gehören ebenfalls dazu.

Auch das HDZ unterstützt die Arbeit der Dominikanerinnen seit vielen Jahren. Doch so schwer wie jetzt waren die Zeiten noch nie, sagen sie. Die Corona-Pandemie, eine anhaltende Dürreperiode und jetzt noch der Ukraine-Krieg haben dazu geführt, dass die Lebensmittelpreise explodiert sind und viele Menschen keine Arbeit mehr haben. „Die wirtschaftliche Situation verschlechtert sich jeden Tag weiter, weil einige Waren nicht mehr bezahlbar sind“, schreibt Schwester Sellah Ireri zu Ostern an das HDZ. Umso dankbarer ist sie für jede finanzielle Zuwendung: „Die freundliche Spende des HDZ für die Lebensmittelversorgung ermöglicht es uns, „Ja“ zu sagen zu einem weiteren gefährdeteren Kind oder einer armen Familie, die unsere Unterstützung benötigen“, so die Schwester. „Kinder leiden in unserem Land tendenziell mehr unter Armut“, berichtet sie. „Zudem haben wir oft Fälle von Kindesmissbrauch und Kinder, die verlassen wurden und nun auf der Straße leben und um Hilfe betteln“.

 

Auch viele ältere Menschen seien unter den Notleidenden. Sie hätten große Schwierigkeiten, sich und ihre Enkelkinder mit einer einzigen Mahlzeit am Tag zu ernähren. Die Eltern der Kinder sind oftmals verstorben. „Der lange erwartete Moment der Essensausgabe an Ostern hätte den älteren Menschen daher so große Freude bereitet, dass sie Dankeslieder anstimmten“, schreibt die Schwester.

Die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) steht unter der Schirmherrschaft von

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