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Lichter leuchten im Himalaya-Dorf Dibling

HDZ ERMÖGLICHT INBETRIEBNAHME EINER NEUEN SOLARSTROMANLAGE

Wie bringt man Strom in ein Dorf, das zwischen 5.000 Meter hohen Pässen im Himalaya liegt? Die Antwort lautet: mit viel Geduld, Flexibilität, Einfallsreichtum und Geld. Einen Teil der finanziellen Mittel für das ehrgeizige Projekt stellte das HDZ seiner Partnerorganisation „Ladakpartners“ zur Verfügung. Heute leuchten in Dibling Lampen in den Häusern von rund 100 Menschen.

 

Bereits 2014 hat die indische Regierung damit begonnen, in den Dörfern der Region Ladakh kleine Solaranlagen zu errichten, um der Bevölkerung Zugang zu elektrischem Strom zu verschaffen. Mit finanzieller Hilfe des HDZ gelang es, innerhalb von 3 Monaten auf der Amchiklinik und dem Schulhostel im Ort Lingshed Solaranlagen zu installieren, die bis heute Strom produzieren. Der Strom beleuchtet aber nicht nur die Räume, sondern hält auch PCs, Satellitenanlagen und eine kleine Zahnarzteinheit am Laufen. Doch das Licht zu den Menschen zu bringen, gestaltete sich schwieriger als erwartet, da es kaum geeignete Transportwege gibt, um die Bauteile in die entlegenen Dörfer zu transportieren. Während es in dem Ort Lingshed noch möglich war, den Weg mit einem kleinen LKW und Pack-Pferden zurückzulegen, gab es diese Möglichkeit in Dibling nicht. Das Dorf liegt eingebettet zwischen 5000 Meter hohen Gebirgspässen. Um es zu erreichen, müssen mehrere Wasserläufe überquert und lange gefährliche Wegstrecken bewältigt werden.

 

2015 gelang es, ein kleines Haus zu errichten, in dem die Akkus und Solarpaneele untergebracht werden sollten. Doch dann stockte das Projekt. Es fehlt Geld, um die schweren Masten nach Dibling zu transportieren. Das HDZ machte dies mit einer Spende von 3.000 Euro möglich. Ein Jahr später gelang es dann auch, die Erdkabel an seinen Zielort zu befördern und mithilfe der Dorfbevölkerung so zu verlegen, dass sie nicht durch Steine beschädigt werden konnten. Jedes Haus erhielt dann zwei Lampenfassungen mit entsprechenden Solarbirnen. Nun fehlte nur noch der Inverter für die Inbetriebnahme. Doch bis für ihn eine Transportlösung – ein Helikopter – gefunden worden war, vergingen nochmals fast zwei Jahre.

 

Im April 2018 war es dann endlich soweit und Dibling hatte Strom. Für die Menschen im Himalaya ist die Solaranlage viel mehr als eine Lichtquelle – sie ist ein Stück Lebensqualität.

 

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