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HDZ versorgt 480 Familien in Nigeria mit Lebensmitteln

Die Stimmen aus allen Teilen Afrikas sind einhellig: Corona hat die bittere Armut weiter verschärft, überall hungern die Menschen – auch in Nigeria. Hier hat das HDZ vor 10 Jahren die Enyiduru Primary-School gegründet, die seither von der Stiftung unterstützt wird. Seit Schließung der Schule versorgt das HDZ die Familien der Schüler mit Lebensmitteln. Und auch in anderen Teilen Afrikas hilft das HDZ.

 

„Im Umfeld der Enyiduru-Schule haben viele Menschen ihre eh schon spärlichen Einkommen verloren“, so Dr. Winter. „Durch das Schließen aller Schulen und kirchlichen Einrichtungen sind die Tagesmahlzeiten für die Kinder weggefallen und auch der Zugang zu sauberem Wasser“, so Winter.

„Die meisten Menschen leben jetzt von der Hand in den Mund, viele können ihren Kindern nicht einmal mehr eine Mahlzeit am Tag auf den Tisch bringen“, beschreibt Schulleiterin, Schwester Mathilda, die dramatische Situation. Dank dem HDZ konnte die Schule am 21. Juni immerhin eine zweite Lebensmittel-Aktion für 480 Familien ihrer Schüler starten, die sehnsüchtig erwartet wurde. 

Ein ebenso großes Problem ist die Angst vor einer Ausbreitung des Corona-Virus: Denn wie sollen Menschen, die als Großfamilien in winzigen Lehmhütten ohne Wasser und Strom leben, Abstandsregeln einhalten und Hygienevorschriften umsetzen? 

Nicht nur in Nigeria, auch in Zimbawe und Kenia kann von Entspannung keine Rede sein. So sorgt sich Dominikanerschwester Bernadette, Leiterin des Missions-Hospitals im kenianischen Thika, dass der hohe Prozentsatz von Menschen, die mit Corona infiziert sind, aber keine typischen Symptome zeigen, die Krankheit weiter verbreiten und die Anzahl der Intensivbetten in der vom HDZ aufgebauten und geförderten Klinik nicht ausreichen könnte. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, hat das HDZ die Schutzausrüstung für das Klinik-Personal finanziert. 

In Zimbawe unterstützt das HDZ dagegen eine Dominikaner-Mission in der Hauptstadt Harrare. Die Mission unterhält zwei Krankenhäuser, fünf Schulen und ein Altenheim. Schwester Ferrare Weinzierl und ihre Glaubensschwestern betreuen zudem arme Menschen in einem Slum, darunter einige Waisenkinder. Die Dominikanerinnen stehen ihnen mit Nahrungsmitteln, Schulgeld, Kleidung und menschlicher Fürsorge bei so gut es geht. Dennoch ist ihr Schicksal ungewiss.