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Bilder sagen mehr als Worte – HDZ unterstützt weiterhin die Deutsche Cleft Kinderhilfe

Wie viel kostet ein normales Leben? Im Falle der kleinen Ria waren es 300 Euro. Dieses Geld konnte ihre Mutter aus eigener Kraft nicht aufbringen, denn sie lebt in einem Armenviertel von Bangladesh.

 

So wie ihr geht es vielen Eltern in Indien, Peru, Bolivien, Pakistan, Afghanistan, Vietnam, Ruanda und anderen Länder. Die meisten haben nicht so viel Glück wie Ria. Ihre, das ganze Gesicht enstellende Kiefer-Gaumenspalte, wurde von einem Chirurgen der Deutschen Cleft Kinderhilfe e.V. operiert.

 

Am 18. September 2020 begann ihr neues Leben. Noch weiß sie nicht, was diese Operation für sie bedeuten wird, aber ihr “Gute-Laune-Gesicht” lässt erahnen, dass sie es – bereits wenige Stunden nach der OP – genießt, normal Lachen, Trinken und Schlucken zu können.

 

Rias Mutter ist voller Dankbarkeit. Das „neue Gesicht“ ihrer vier Monate alten Tochter erscheint ihr wie ein Wunder. Das tolle Ergebnis hat sie Dr. Zaman zu verdanken und Spendern wie dem HDZ, die diese chirurgischen Eingrifffe finanziell und medizinisch möglich machen.

 

Ria war eines von 38 Kindern, die Dr. Zaman mit seinem Team bei seinem letzten dem Hilfseinsatz behandelt hat. Die meisten waren keine zwei Jahre alt. Insgesamt sind vier Chirurgen der Cleft Kinderhilfe in Bangladesch im Einsatz und konnten im Oktober 183 Operationen durchführen. Hinzu kommen Einsätze in anderen Teilen der Welt, wodurch sich die Zahl erfolgreich behandelter Patienten in einem Monat auf stolze 530 erhöht.

 

Und da der Bedarf an chirurgischen Eingriffen wie diesen größer ist denn je und die OP-Kosten durch die Corona-Maßnahmen gestiegen sind, wird das HDZ die Arbeit der Deutschen Cleft Kinderhilfe auch weiterhin unterstützen. “Der Verein hat den großen Vorteil, dass er mit einheimischen Chirurgen-Teams arbeitet und daher weniger von den Coronas-Hindernissen betroffen ist, als ausländische Ärzte, die extra eingeflogen werden müssen”, erläutert Dr. Winter. “Wir werden daher gemeinsam unsere Kapazitäten nutzen, um den Kindern zu helfen, die dringend Hilfe brauchen.”