Lepra ist heilbar – doch Ausgrenzung, Armut und Katastrophen bleiben. Nach Zyklon Gamané stehen ganze Dörfer in Madagaskar vor dem Neuanfang. Das HDZ hilft und zeigt, warum medizinisches Wissen und humanitäres Engagement zusammengehören.
Lepra ist heute heilbar – doch Ausgrenzung, Armut und Naturkatastrophen verschärfen das Leid vieler Betroffener. Der Welt-Lepra-Tag erinnert daran, dass medizinische Hilfe mehr bedeutet als Therapie. Erfahren Sie, wie das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte auf Madagaskar konkret hilft und warum Ihr Beitrag Leben verändert.
„Wer sich infiziert, hat verloren“. So könnte man die Situation der Lepra-Kranken im Sudan auf den Punkt bringen. Im ganzen Land gibt es lediglich ein Krankenhaus mit zwei Behandlungsräumen, in dem die Patienten überhaupt behandelt werden können, denn Lepra ist im Sudan ein Tabu-Thema.
Herr Guan Guotan aus dem kleinen südchinesischen Dorf Xin Kai Tian hat noch nie etwas vom „Welt-Lepra-Tag“ gehört, der immer am letzten Sonntag des Januar in 130 Ländern begangen wird. Er wurde 1954 von dem Franzosen Raoul Follereau eingeführt, der als „Apostel der Leprakranken“ galt und auf den Leidensweg der Betroffenen aufmerksam machen wollte. Bis heute ist der internationale Gedenktag von Bedeutung, denn jede Stunde erkranken etwa 30 Menschen an Lepra – rund 200.000 jedes Jahr.